Sonntag, 19 November 2017
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UN-Mitarbeiter berichten von katastrophalen Zuständen im Gazastreifen

457981Im Krieg zwischen Israel und der Palästinenserorganisation Hamas leidet die Bevölkerung im Gazastreifen immer größere Not. Davon berichteten die UN-Nothilfekoordinatorin Valerie Amos und der Leiter des UN-Hilfswerks für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA), Pierre Krähenbühl, bei einer Sondersitzung des Sicherheitsrates. Trotz steigender Opferzahlen auf beiden Seiten sowie massiver Zerstörung im Gazastreifen ist nach mehr als drei Wochen kriegerischer Auseinandersetzung keine Waffenruhe in Sicht. Amos forderte eine tägliche Feuerpause, um den Not leidenden Menschen zu helfen: "Wir brauchen jeden Tag eine Waffenruhe, die verlässlich ist. Dann können unsere Helfer die Menschen versorgen, Verwundeten kann geholfen und Tote können beerdigt werden", sagte sie. "Wir rufen beide Seiten auf, solch einen täglichen Waffenstillstand zu vereinbaren."

 

 

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