Montag, 20 November 2017
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UN warnen vor Gräueltaten an Jesiden im Irak

583245Im Nordirak sind nach Ansicht der UN noch immer Tausende Jesiden "der unmittelbaren Gefahr von Massakern" durch die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ausgesetzt. "Es muss dringend alles getan werden, um massenweise Gräueltaten und möglicherweise gar einen Völkermord" an Angehörigen der religiösen Minderheit zu verhindern, forderte die UN-Sonderberichterstatterin für Minderheiten, Rita Izsák, in Genf. Die irakische Regierung und die internationale Gemeinschaft stünden in der Pflicht, die Jesiden davor zu bewahren. Den UN lägen überprüfte Berichte vor, wonach IS-Kämpfer systematisch Jesiden und andere Angehörige von Minderheiten oder Andersgläubige in die Enge trieben, sagte UN-Sonderberichterstatter Christof Heyns. Viele Frauen seien vergewaltigt und ermordet, Kinder und Frauen entführt worden.

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