Samstag, 18 November 2017
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UN-Konferenz zu organisiertem Verbrechen beschäftigt sich mit dem Thema Menschenschmuggel

Asylum SeekersDas Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) hat neue Zahlen zum Menschenschmuggel veröffentlicht. Nach diesen Schätzungen setzen Schleusernetzwerke durch die zwei Hauptrouten, auf denen Flüchtlinge nach Europa und Nordamerika geschleust werden, jährlich sieben Milliarden Dollar um. Ein Thema, welches auch die Teilnehmer der Konferenz zum Übereinkommen der Vereinten Nationen gegen die grenzüberschreitende organisierte Kriminalität beschäftigt.


„Tragische Unglücke ereignen sich jeden Tag, während verletzliche Frauen, Kinder und Männer ihr Vertrauen in Kriminelle setzen, sie über nationale Grenzen zu schleusen", so der geschäftsführende Direktor von UNODC, Yuri Fedotov. Er forderte die internationale Gemeinschaft dazu auf, gemeinsam gegen Menschenschmuggel vorzugehen und enger zusammenzuarbeiten, um die kriminellen Drahtzieher zu verhaften und Flüchtlingen Schutz zu gewähren.


Nach einem neusten Bericht der Internationalen Organisation für Migration (IOM) sind seit dem Jahr 2000 mehr als 40.000 Menschen auf der Flucht gestorben.

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