Freitag, 24 November 2017
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UN-Entwicklungsprogramm: Ebola-Krise belastet die Entwicklungshaushalte

Ebola EconomyDer Ebola-Ausbruch in Westafrika beeinflusst einer Studie des UN-Entwicklungsprogramms UNDP zufolge die Möglichkeit der betroffenen Regierungen, ihre Staatseinnahmen zu erhöhen, zwingt sie dazu höhere Risiken einzugehen und Schulden zu machen und macht sie abhängiger von Hilfsleistungen.

„Wir müssen sicherstellen, dass Ebola nicht zu einem sozio-ökonomischen Kollaps führt. Diese Krise ist bereits mit hohen Kosten verbunden und schränkt Investitionsmöglichkeiten der Regierungen in wichtigen Bereichen wie Gesundheit und Bildung ein.", so der Direktor des afrikanischen UNDP Büros, Abdoulaye Mar Dieye.

Insgesamt fehlen den Regierungen von Guinea, Liberia und Sierra Leone 328 Millionen Dollar um die volle Funktionsfähigkeit der betroffenen Länder wiederherzustellen. Diese Lücke entsteht durch erhöhte Ausgaben für den Kampf gegen Ebola und haushaltspolitische Zwänge, die durch einen krisenbedingten Rückgang ökonomischer Aktivitäten im Tourismus-, Minen- und Handelssektor verursacht werden.

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