Samstag, 18 November 2017
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Ban Ki-moon unterstützt Friedensvertrag von Bamako

Seit 2012 herrscht Chaos in MaliUN-Generalsekretär Ban Ki-moon hatte am Wochenende verschiedene Rebellengruppen in Mali gedrängt, sich einem von Algerien vermittelten Friedensabkommen anzuschließen.

Am Mittwoch (11.3.2015) sind Hunderte Rebellenvertreter aus verschiedenen Landesteilen zusammengekommen und beraten über den möglichen Friedensvertrag mit der malischen Regierung.

Das Abkommen könnte einen Meilenstein in dem jahrelangen Konflikt darstellen. Nach einem Militärputsch im März 2012 war Mali ins Chaos gestürzt. Die ehemalige Kolonialmacht Frankreich griff im Januar 2013 militärisch ein, um das Vorrücken von Islamisten und Tuareg-Rebellen vom Norden in den Süden des Landes zu stoppen und die geschwächten Regierungstruppen zu unterstützen. Später übergaben die Franzosen die Verantwortung an die Blauhelm-Mission Minusma.

Der nach monatelangen Verhandlungen von Algerien vermittelte Friedensvertrag soll jetzt einen Ausgleich zwischen den widerstreitenden Interessen der Regierung in Bamako und den Autonomiebestrebungen der Gruppen schaffen.

Aus Mauretanien, Niger, Libyen und Algerien reisten rund 200 Rebellen in die Stadt Kidal, die meisten von ihnen waren Tuareg, wie deutsche Nachrichtenagenturen melden. Die Gespräche dauern an – es wird erwartet, dass sie sich über mehrere Tage hinziehen. Gruppen, die mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida verbündet sind, waren von den Verhandlungen ausgeschlossen.

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