Dienstag, 21 November 2017
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Unicef beklagt 74 tote Kinder im Jemen

A family finds temporary shelter at a school in Aden Governorate, Yemen. Photo: OCHA/EmanBei den Kämpfen im Süden des Jemen sind seit Ausbruch der Gewalt laut Unicef mindestens 74 Kinder getötet worden.

Insgesamt fielen den Kämpfen allein seit Sonntag (5.4.2015) rund 160 Menschen zum Opfer. Außerdem seien in den vergangenen zwei Wochen über 100.000 Menschen geflohen, so die UNO-Organisation. Die Krankenhäuser seien kaum noch in der Lage, die vielen Verwundeten zu versorgen. Unicef wies zudem darauf hin, dass die Trinkwasserversorgung nicht mehr funktioniere. Das Abwasser in den Straßen erhöhe die Seuchengefahr.

Im Jemen rücken die schiitischen Huthi-Rebellen immer weiter nach Süden vor. Sie zwangen Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi zur Flucht und drangen in die Hafenstadt Aden ein. Saudi-Arabien und andere Golfstaaten haben mit Luftangriffen interveniert – bislang erfolglos.

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