Freitag, 24 November 2017
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UN-Hilfszentrum in Nepal nimmt Arbeit auf

World Health Organization (WHO) establishes new field office in the Gorkha district of Nepal to boost assistance to those survivors that have been unreachable since the devastating 25 April earthquake. Photo: WHO/A. KhanDie Hilfe der Vereinten Nationen für die Erdbebenopfer in Nepal erreicht eine weitere wichtige Zwischenetappe: Die Weltgesundheitsorganisation der Vereinten Nationen (WHO) hat eine neue Einrichtung zur Verteilung von medizinischen Hilfsgütern und -leistungen im Bezirk Gorkha eröffnet, also in der Nähe des Epizentrums des Bebens. In der vergangenen Woche hatte ein beispielloses, verheerendes Erdbeben der Stärke 7,8 das Land erschüttert und weite Gebiete verwüstet.

Nach Angaben der WHO wird in dieser Außenstelle die Hilfe der Vereinten Nationen mit der nepalesischen Regierung und anderen internationalen Hilfsorganisationen abgestimmt. WHO und nationale Behörden werden von hier aus die Land- und Luftunterstützung koordinieren, um auch entlegenene Regionen mit Medikamenten, medizinischen Fachkräften und anderen lebensrettenden Ressourcen zu versorgen.

Der gebirgige Bezirk Gorkha liegt etwa vier Stunden Fahrtzeit nordwestlich der nepalesischen Hauptstadt. Das neueröffnete Versorgungszentrum ist das erste außerhalb Katmandus. Ab Montag (4.5.2017) werden besonders schwer zugängliche Gebiete im Himalaja, die bislang von Hilfsleistungen abgeschnitten waren, von hier aus beliefert.

"Es ist wichtig, dass die Verletzungen oder Infektionen der Menschen dort behandelt werden und sie anschließend gegen Durchfall, Atemwegserkrankungen und andere Infektionen geschützt werden können, um nur einige Gefahren zu nennen“, so die WHO-Nothilfekoordinatorin Hyo-Jeong Kim. „Auch muss schwangeren Frauen rasch der Zugang zu medizinischen Leistungen ermöglicht werden, um sicherzustellen, dass bei Komplikationen während der Schwangerschaft oder bei der Geburt rasch eingegriffen werden kann."

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