Samstag, 25 November 2017
UNRIC logo - Deutsch
                

Jemen: UN fordert Zugang zu Flughäfen

Jemen, SanaaUN-Hilfsorganisationen haben einen ''sicheren und verlässlichen'' Zugang zum Hauptstadtflughafen Sanaa gefordert, um Hilfsgüter zu transportieren. Der UN-Koordinator für humanitäre Hilfe, Johannes van der Klaauw, nannte ihn eine ''essenzielle Lebenslinie''.

''Ohne Zugang zu den Flughäfen sind Hilfsorganisationen nicht imstande, Mitarbeiter und lebenswichtige Güter bereitzustellen'', erklärte der UN-Koordinator.

Laut Angaben des UN-Büros für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) beschädigten Luftangriffe die Start- und Landebahnen am Hauptstadtflughafen schwer. Durch die Reparaturarbeiten seien keine Flüge möglich.

"Ich fordere ein Ende der Luftangriffe auf Flughäfen im Jemen. Hilfsorganisationen müssen die vom Konflikt betroffenen Menschen erreichen können", so Klaauw.

Mehr als 1000 Menschen sind in den Kämpfen im Jemen bereits getötet worden. Während der vergangenen Monate flüchteten ca. 300.000 Menschen. In Aden, der viertgrößten Stadt im Jemen, sind Bewohner von der Elektrizitäts- und Wasserversorgung abgeschnitten.

UN-Organisationen bemühen sich, wichtige Güter in das Land zu bringen. In der Golfnation erschweren die Sicherheitslage sowie ein Mangel an Treibstoff die Hilfsgütertransporte. Jemen importiert fast 90% der Nahrungsmittel aus dem Ausland.

Praktikant/-in für Bonner UNRIC-Büro gesucht

UNRIC bietet im Bonner Büro ein 8- bis 12-wöchiges Praktikum ab Mai 2018 an.
Bewerber/-innen sollten sich noch im Studium befinden, oder vor kurzem ihr Studium beendet haben und erste Erfahrungen in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit oder im Journalismus besitzen.
Sehr gute Englisch- und Deutschkenntnisse sind Voraussetzung. Das Praktikum ist unbezahlt.
Bitte senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen an:
[email protected]

UNRIC Verbindungsbüro in Deutschland, Bonn
Tel.: +49 (0)228 / 815-2773 / 2774
Fax: +49 (0)228 / 815-2777

UN Card 2016 DE 250px front