Donnerstag, 23 November 2017
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Konflikt im Jemen erreicht “furchtbare Verlustzahlen”

JemenDer UN-Koordinator für humanitäre Hilfe im Jemen, Johannes van der Klaauw, hat vor den Auswirkungen des Konflikts auf die Zivilbevölkerung gewarnt. Er zeigte sich zutiefst besorgt über die Luftangriffe auf die Stadt Sa'ada, bei denen am Wochenende mehrere Menschen ums Leben ​gekommen sind.

''Viele Zivilisten sind in Sa'ada gefangen. Aufgrund des Treibstoffmangels haben sie keine​ Transportmittel'', berichtete der UN-Koordinator für humanitäre Hilfe.

Da das Sa'ada Gebiet zum militärischen Angriffsziel erklärt wurde, mussten zahlreiche Menschen fliehen. Angriffe auf dicht besiedelte Gebiete, mit oder ohne Vorwarnung, seien ein Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht, erklärte van der Klaauw.

Die Menschen im Jemen leiden außerdem unter mangelnder Grundversorgung. ''Die internationale Gemeinschaft wird ihre Hilfen verdoppeln, um die Kämpfe zu stoppen und Leben zu retten'', betonte der UN-Koordinator.

Seit Beginn des Konfliktes im März 2015 sind über 1500 Menschen im Jemen gestorben und rund 6000 verletzt worden.

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