Dienstag, 21 November 2017
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“Tödlichste Woche” im Jemen-Konflikt

JemenRund 200 Zivilisten sind in der letzten Woche im Jemen ums Leben gekommen. Laut UN-Informationen handelte es sich um die meisten Opfer seit Ausbruch der Gewalt Ende März.

Insgesamt sollen seit Beginn der Kämpfe mehr als 800 Menschen gestorben sein, darunter auch 200 Kinder. Es soll mehr als 1500 Verletzte gegeben haben.

"In der letzten Woche sind viele Menschen den Luftangriffen zum Opfer gefallen, besonders im Sa'ada Gebiet", berichtete Rupert Colville, Sprecher des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte. Dutzende Flüchtlinge wurden laut UN-Angaben von Gruppen, die mit den Huthi-Rebellen in Verbindung stehen, getötet.

"Angesichts dieser alarmierenden Eskalation sind wir über die fünftägige Feuerpause froh", so Colville. Die Vereinten Nationen wollen die Pause nutzen, um wichtige Hilfsgüter in das Land zu transportieren. Über eine Luftbrücke sollen 300 Tonnen Hilfsgüter wie Decken, Nahrungsmittel, Medikamente und Treibstoff geschickt werden.

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