Montag, 20 November 2017
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Nach IS-Attacke: 25.000 Iraker fliehen aus Ramadi

Ramadi, IrakDie UN haben die humanitäre Hilfe in der Stadt Ramadi im Irak verstärkt, nachdem diese vom Islamischen Staat (IS) angegriffen wurde.

"Nichts ist jetzt wichtiger, als den Flüchtlingen von Ramadi zu helfen. Tausende müssen im Freien übernachten, da sie keine Bleibe haben. Mit stärkerer finanzieller Unterstützung wären wir in der Lage, viel mehr zu leisten", betonte Lise Grande, UN-Koordinatorin für humanitäre Hilfe im Irak.

25.000 Menschen sind bereits zum zweiten Mal in den letzten Monaten aus der Stadt Ramadi und vor den dort stattfindenden Attacken des IS geflohen. Das Welternährungsprogramm (WFP) unterstützt die Flüchtlinge mit Nahrungsmitteln, UNICEF verteilt Hygieneartikel, die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schickt mobile Ärzteteams und das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) kümmert sich um temporäre Flüchtlingslager. Die finanziellen Mittel für diese Programme werden laut UN-Informationen knapp.

"Wir dürfen die Opfer der Gewalt nicht im Stich lassen. Wir müssen noch mehr tun", mahnte die UN-Koordinatorin.

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