Dienstag, 21 November 2017
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Internationaler Tag der UN-Friedenssicherungseinsätze​ am 29. Mai

Internationaler Tag, UN PeacekeepingIn der Geschichte der UN-Friedensmissionen haben mehr als eine Million Menschen, als militärisches und ziviles Personal, den Vereinten Nationen gedient. Trotz der Sicherheitsrisiken in schwierigen Gebieten arbeiten weiterhin über 100.000 Männer und Frauen für den globalen Frieden.

"Es ist bemerkenswert, dass diese Menschen trotz all den Gefahren eine Bereitschaft zeigen, in diese Gebiete zu gehen und ihren Beitrag zu leisten. Deswegen zeigen wir am ​heutigen I​nternationalen Tag der UN-Friedenssicherung unseren Dank", betonte Edmond Mulet, Beigeordneter Generalsekretär für Friedenssicherungseinsätze.

Der ​I​nternationale Tag findet jährlich am 29. Mai statt. Bei dieser Gelegenheit ehrt die UN diejenigen, die weiterhin an Friedensmissionen beteiligt sind und gedenkt derjenigen, die für den Frieden ums Leben gekommen sind.

In den letzten 70 Jahren haben die Vereinten Nationen 71 Friedensmissionen geschaffen. Mehr als eine Million Menschen haben als Friedenssoldaten gedient und Ländern zu Unabhängigkeit verholfen, indem sie historische Wahlen unterstützt, Zivilisten geschützt, Hunderte und Tausende Kämpfer entwaffnet, Gesetze eingerichtet, Menschenrechte gefördert und Bedingungen geschaffen haben, damit Flüchtlinge in ihre Heimat zurückkehren konnten.

Heute gibt es über 107.000 uniformierte Friedenssicherungskräften, die aus 122 Ländern kommen und in 16 Missionen eingesetzt sind. Doch die Friedenssicherungseinsätze fordern auch ihren Tribut. Mehr als 3.300 Friedenssicherer haben seit der ersten UN-Friedensmission 1948 ihr Leben verloren.

"Angesichts der neuen Herausforderungen, auf die wir in Krisengebieten stoßen, experimentieren wir mit neuen Mechanismen, um die Sicherheit unserer Leute zu erhöhen und um die Mandate besser erfüllen zu können", so Hervé Ladsous, Untergeneralsekretär der Vereinten Nationen für Friedenssicherung.

Die UN hat ihre Operationen modernisiert, neue Technologien eingeführt, Beiträge erhöht und die Kooperation mit regionalen Organisation verstärkt. Gleichzeitig seien stärkere finanzielle Unterstützung, besseres Training und Ausrüstung nötig.

Um herauszufinden, wie die UN in Zukunft diesen Ansprüchen gerecht werden kann, berief UN-Generalsekretär Ban Ki-moon eine hochrangige Gruppe zur Überprüfung von Friedensmissionen ein.

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