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UN-Gesandter: Gefahr für Libyen sollte nicht unterschätzt werden

leon5. November 2015 – Nach Ansicht des Leiters der UN-Unterstützungsmission in Libyen (UNSMIL), Bernardino León, ist der politische Prozess in Libyen noch immer sehr gefährdet. Eigentlich, so berichtete León vor dem Sicherheitsrat, hatten die Vereinten Nationen zu diesem Zeitpunkt schon auf eine finale politische Regelung gehofft. Diese sei allerdings noch in weiter Ferne.
„ Am Rande der Generalversammlung am 2. Oktober , fand ein Expertentreffen zu Libyen statt. Dies sollten die letzten Verhandlungen sein, um eine libysche Beratungen über die Zusammensetzung der zukünftigen Regierung des Landes zu erleichtern", sagte León.
Am 8. Oktober wurden nach vier Tagen die intensiven Beratungen abgeschlossen. Mitglieder des libyschen politischen Dialogprozess haben einstimmig eine Liste von sechs Kandidaten hervorgebracht, darunter für die Ämter des Premierministers, drei stellvertretender Ministerpräsidenten und zwei führender Minister.
Während der Vorschlag als ein wichtiger Durchbruch gefeiert wurde, wurden starke Bedenken in einigen Kreisen geäußert, vor allem aus dem Repräsentantenhaus. Dies kritisiert eine unzureichende Vertretung für den Osten, insbesondere Benghazi.

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