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Sicherheitsrat fordert Maßnahmen gegen Menschenhandel und sexuellen Missbrauch

12 16 2015Trafficking16. Dezember 2015 - Der Sicherheitsrat hat alle Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen aufgefordert, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um den Menschenhandel zu bekämpfen. Vor allem bei Vergehen in Zusammenhang mit sexuellem Missbrauch zählen Terrororganisationen wie ISIL, Lords Resistance Army (LRA) und Boko Haram zu den Haupttätergruppen. "Der Sicherheitsrat stellt die besondere Wirkung fest, die der Menschenhandel in bewaffneten Konflikte auf Frauen und Kinder hat. Dadurch ist auch eine Erhöhung der Anfälligkeit für sexuelle und geschlechtsspezifische Gewalt zu verzeichnen“, heißt es in einer Erklärung der Ratspräsidentschaft.  In der Erklärung verwies der Rat insbesondere auf den Missbrauch der Volksgruppe der Jesiden durch ISIL, erwähnte auch die entsprechenden Rechtsverletzungen durch die LRA in Zentralafrika und durch die in Nigeria operierende islamistische Boko Haram. "Lassen Sie uns zunächst klarstellen was wir heute diskutieren werden: Menschenhandel ist die Sklaverei der Moderne", so der stellvertretende UN-Generalsekretär Jan Eliasson in seiner Rede vor dem Rat. "Sklaverei ist nicht nur ein Gräuel der Vergangenheit. Millionen von Menschen leben als Sklaven oder in sklavenähnlichen Bedingungen, auch im Jahr 2015.“

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