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Syrien: Friedensgespräche in Gefahr

05 19 2016Syria20. Mai 2016 (UNRIC) – Auf einem Treffen der Internationalen Unterstützungsgruppe für Syrien hat der UN-Sondergesandte Staffan de Mistura betont, es sei fragwürdig, dass die nächste Runde der Friedensgespräche stattfinde, wenn sich der Zugang zu humanitären Hilfsgütern und die Einstellung der Feindseligkeiten nicht verbesserten. Wenn es bis zum 1. Juni keinen Zugang zu den belagerten Gebieten gebe, werde der Abwurf von humanitären Hilfsgütern der "letzte Ausweg" sein. "Natürlich sind wir in Eile, die nächste Runde der Friedensgespräche zu beginnen, aber die Botschaft ist klar: Wenn die Feindseligkeiten nicht eingestellt werden und wenn der Zugang zu Hilfsgütern nicht besser wird, dann ist es nicht sicher, ob die nächste Runde stattfinden kann", sagte der UN-Sondergesandte. 

Nach Ansicht des Sondergesandten gibt es keinen Plan B – trotz hoher Kosten werde es eine Luftbrücke geben, wenn die belagerten Gebiete bis zum 1. Juni nicht zugänglich sein werden. Jan Egeland, de Misturas Berater, sagte, dass Hilfskonvois 10.000 Menschen in dem belagerten Gebiet Ost-Harasta mit Nahrungsmitteln und Hilfsgütern zum ersten Mal seit März 2013 versorgen konnten. "Wir haben nun 13 der 18 belagerten Gebiete erreicht, im Vergleich von nur zwei, die wir letztes Jahr erreichen konnten", sagte er. "Aber das ist auch schon das Ende der guten Nachricht, denn Mai war und ist einer der schwierigsten Monate, die wir in diesem Jahr hatten."

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