Donnerstag, 23 November 2017
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UN-Generalsekretär Ban Ki-moon fordert stärkeres Engagement in Afghanistan

BanFoto15. Oktober 2016 – UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat bei einer Konferenz in Brüssel von der internationalen Gemeinschaft für die kommenden vier Jahre weiterhin starken politische und finanzielle Unterstützung für Afghanistan gefordert.
“Ich fordere alle Partner auf, die Chancen auf Entwicklung für das afghanische Volk zu verbessern und die vorherrschende Armut zu bekämpfen“, erklärte der Generalsekretär vor Vertretern aller EU-Mitgliedsstaaten und anderen europäischen Staaten, darunter Island und Norwegen.
Insgesamt nahmen 75 Staaten und 25 Internationale Organisationen an der Konferenz teil, die gemeinsam von der EU und der afghanischen Regierung veranstaltet worden war, um Unterstützung für das Land bis 2020 zu sichern.
“Wir müssen weiter zusammenarbeiten, um den Friedensprozess im Land und der Region weiter zu fördern“, sagte Ban weiter.
Federica Mogherini, Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, lobte die Vereinten Nationen für die Koordinierung der Unterstützungsarbeit für Afghanistan. Sie dankte außerdem Ban Ki-moon, der zum Ende des Jahres seine zweite Amtszeit als Generalsekretär beenden wird, für seine Führungsarbeit während der vergangenen zehn Jahre.
An der Konferenz nahmen zahlreiche Organisationen des UN-Systems teil, darunter die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO), die Internationalen Organisation für Migration (IOM), das Büro des Hohen Kommissars für Menschenrechte (UNHCHR), das UN-Entwicklungsprogramms (UNDP), die Organisation für Erziehung Wissenschaft und Kultur (UNESCO), das Büro des Hohen Flüchtlingskommissars (UNHCR), das Büros für Drogen- und Verbrechungsbekämpfung, das Welternährungsprogramm (WFP) sowie UN Women.
„Die Vereinten Nationen freuen sich darauf gemeinsam mit Ihnen Afghanistan zu unterstützen und die afghanische Führungsrolle und Verantwortung bei der Umsetzung der nachhaltigen Reformagenda, zu verstärken“ sagte Ban während der Konferenz. „Lassen Sie uns das Beste aus der Möglichkeit machen, einen Weg zu schaffen, der das Leben der Afghanen verbessert.“

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