Donnerstag, 23 November 2017
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UN berichten über weitere Massaker im Irak

485861Die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) hat nach Erkenntnissen der Vereinten Nationen offenbar weitere Gräueltaten an der Bevölkerung in der Region um Mossul begangen. Im Dorf Tulul Naser südlich der Millionenmetropole seien die Leichen von 70 Zivilisten gefunden worden, sagte ein UN-Sprecher. Die Körper hätten Schusswunden aufgewiesen. Außerdem sollen 50 ehemalige Polizisten nahe der Großstadt getötet worden sein. Der UN-Sprecher gab zu bedenken, dass es schwierig sei, die Berichte zu verifizieren. Jedoch ist es nicht das erste Mal, dass IS-Kämpfer mit äußerster Brutalität gegen Zivilisten im Irak vorgehen. Nach UN-Informationen wurden auch im Dorf Safina südlich von Mossul 15 Zivilisten getötet und die Leichen anschließend in einen Fluss geworfen. Damit soll nach Einschätzung des UN-Sprechers Angst und Schrecken in der Bevölkerung verbreitet werden. Sechs mutmaßliche Angehörige von Anti-IS-Kämpfern seien an ein Auto gebunden und durch das Dorf geschleift worden. Auch gebe es Berichte, wonach IS-Kämpfer drei Frauen und drei Mädchen erschossen und vier weitere Kinder verletzt haben. Sie sollen bei einer Vertreibung nicht schnell genug mitgekommen sein, weil eines der Kinder behindert war.

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