Samstag, 18 November 2017
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UN befürchten erneute Flüchtlingstragödie

4666444. November 2016 - Bei einem neuen Flüchtlingsdrama vor der libyschen Küste sind möglicherweise mehr als hundert Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 110 Menschen seien ertrunken oder würden vermisst, nachdem ihr Schlauchboot gekentert sei, teilte das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR mit. Für ein weiteres Bootsunglück mit mehr als 120 Toten gab es zunächst keine Bestätigung von der italienischen Küstenwache. Etwa 140 Flüchtlinge seien auf dem Boot gewesen, das nur wenige Stunden vor dem Kentern in See gestochen sei, sagte UNHCR-Sprecherin Carlotta Sami unter Berufung auf Überlebende. Nur 29 Insassen hätten bisher gerettet werden können. Der norwegische Tanker „Siem Pilot“ traf als erstes Schiff am Unglücksort ein und zog die von ihrem stundenlangen Überlebenskampf geschwächten Flüchtlinge aus dem Wasser. Zudem barg die Besatzung zwölf Leichen. Die Überlebenden wurden von der italienischen Küstenwache auf die Insel Lampedusa gebracht. Dort berichteten zwei Flüchtlinge über ein weiteres Bootsunglück vor der libyschen Küste. Ihr Schlauchboot sei kurz nach dem Start gekentert, erklärten die beiden Frauen laut UNHCR-Sprecherin Sami. Von den rund 125 Passagieren hätten nur sie überlebt.

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