Donnerstag, 23 November 2017
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Klimagipfel COP22: "Diese Dynamik ist nicht zu stoppen”

11 18 marrakech wrapNach zwölf Tagen intensiver Verhandlungen ist die 22. "Conference of the Parties" (COP22) in Marokko zu Ende gegangen. In der Abschlusserklärung, der „Prokolamation von Marrakesch“, wiederholten die Regierungschefs ihr Vorhaben den Kampf gegen den Klimawandel mit „höchstem politischen Engagement“ zu führen.

Vertreter von 196 Ländern waren nach Marokko gereist, um die Arbeit nach dem historischen Pariser Klimavertrag fortzusetzen. Das Abkommen war während der vergangen UN-Klimakonferenz (COP21) im Dezember 2015 verabschiedet worden und verpflichtet Staaten den globalen Temperaturanstieg auf 2 Grad Celsius zu begrenzen.

Nachdem in Paris vereinbart wurde was erreicht werden soll, trafen sich die Landesvertreter in Marokko nun erstmalig um darüber zu sprechen wie die ambitionierten Ziele erreicht werden können. Auf der Agenda standen daher vor allem technische Details bezüglich der Finanzierung, Datenerhebung sowie Ergebnisskontrolle des Pariser Abkommens.

Zum Abschluss der Konferenz einigten sich die Regierungen darauf, bis 2018 das Regelwerk zur Operationalisierung des Abkommens abzuschließen. Während der Konferenz wurden außerdem millionen-schwere Initiativen losgetreten, die sich unter Anderem mit sauberer Energie, sowie Wasser- und Ernährungssicherheit beschäftigen.

Nach der Wahl von Donald Trump zum nächsten US-Präsidenten betonte UN-Generalsekretär, der das Pariser Abkommen zu seinem politischen Erbe gemacht hat, dass er auf die USA als „einen wichtigen Partner im Kampf gegen den Klimawandel“ zähle.

Nachdem das Paris-Abkommen am 4. November in Kraft getreten war, äußerte sich Patricia Espinosa, Generalsekretärin der UN-Klimarahmenkonvention, positiv über den Fortschritt während der Konferenz in Marrakesch: „Während COP22 haben die Länder wiederholt gezeigt, dass dieses Abkommen in ihrem nationalen Interesse liegt und der Weg ist hin zu einer besseren Zukunft“.

Die nächste UN-Klimakonferenz (COP23) wird unter dem Vorsitz der Republik Fidschi in Bonn stattfinden.

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