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Gemeinsames UN-Statement: In Syrien darf sich die Tragödie von 2016 nicht wiederholen

01 05 17 ocha aleppo16. Januar 2017 – Während die Gespräche zur vollständigen Umsetzung der Feuerpause in Syrien andauern, haben führende UN-Vertreter dazu aufgerufen, sofortigen Zugang zu den weiterhin von der Hilfe abgeschnittenen Menschen in Syrien zu erhalten. In dem gemeinsamen Statement des World Food Programms (WFP), der Weltgesundheitsorganisation (WHO), dem UN-Flüchtlingswerk (UNHCR) und dem UN-Kinderhilfswerk (UNICEF) fordern die Leiter der Organisationen einen „sofortigen, bedingungslosen und sicheren Zugang zu den Familien und Kindern."

„Wir dürfen nicht zulassen, dass sich in 2017 die Tragödie des letzten Jahres wiederholt“, heißt es in dem von Ertharin Cousin (WFP), Anthony Lake (UNICEF), Stephen O'Brien (WHO) und Filippo Grandi (UNHCR) unterschriebenen Aufruf.

Vor Beginn des Weltwirtschaftsforums im schweizerischen Davos (17. – 20. Januar) wenden sich die Autoren mit ihrem Schreiben an die Teilnehmer aus Wirtschaft und Politik. „Überall in Syrien leiden die Menschen weiterhin unter der drohenden Gewalt sowie dem Mangel an überlebenswichtigen Gütern. Wir – und das heißt die ganze Welt – dürfen nicht tatenlos zusehen, wie die Konfliktparteien aus taktischen Gründen den Zugang zu Wasser, Lebensmitteln und medizinischer Versorgung verhindern."

Dem Aufruf zufolge sind in Syrien weiterhin 700,000 Menschen – darunter 300,000 Kinder - von humanitärer Hilfe abgeschnitten und weitere fünf Millionen befinden sich in schwer erreichbaren Gebieten. Unter dem Eindruck dieser Zahlen fordern die Autoren, den Druck auf die Konfliktparteien hoch zu halten. „Der Horror von Ostaleppo ist aus dem öffentlichen Bewusstsein verschwunden, aber wir dürfen die Bedürfnisse, Leben und Zukunft der syrischen Bevölkerung nicht aus dem Bewusstsein der Welt verschwinden lassen."

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