Mittwoch, 22 November 2017
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Bericht über die menschliche Entwicklung: sieben europäische Länder unter den Top 10

33190424800 b50ecded0e z22. März 2017 – Sieben europäische Länder sind auf den ersten zehn Plätzen auf dem Index für menschliche Entwicklung, der am vergangenen Montag als Teil des Berichts über die menschliche Entwicklung (Human Development Report, HDR) veröffentlicht wurde. Demnach befindet sich Norwegen auf dem ersten Platz, gefolgt von der Schweiz, Österreich, Deutschland und Dänemark.

Der Bericht wird jährlich vom Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) veröffentlicht. Die diesjährige Ausgabe trägt den Titel „Menschliche Entwicklung für alle“. Obwohl der durchschnittliche Grad der menschlichen Entwicklung sich in allen Regionen im Zeitraum zwischen 1990 und 2015 deutlich verbessert hat, lebt weltweit jeder dritte Mensch auf einem niedrigen Niveau menschlicher Entwicklung. Diese Aussage basiert auf dem Index für menschliche Entwicklung und stellt die Haupterkenntnis des Berichts dar.

Ein Vierteljahrhundert beeindruckender menschlicher Entwicklung hat dennoch viele Menschen zurückgelassen. Ihr Aufholprozess wird von systemischen und schwer messbaren Hindernissen erschwer. Eine stärkere Ausrichtung auf ausgegrenzte Menschen und auf Möglichkeiten, bestehende Hindernisse abzubauen, sind dringend notwendig, um nachhaltige menschliche Entwicklung für alle zu gewährleisten.

„Es muss zur Arbeitsweise unserer globalen Gemeinschaft werden, niemanden zurückzulassen. Um die Barrieren zu überwinden, die sowohl die menschliche Entwicklung, als auch den Fortschritt in Richtung der Ziele für nachhaltige Entwicklung behindern, müssen unsere politische Entscheidungen von Mitberücksichtigung geleitet werden“, betonte der schwedische Ministerpräsident Stefan Löfven bei der Veröffentlichung des Berichts.

Außer ihm sprachen auch die Leiterin des UN-Entwicklungsprogrammes, Helen Clark sowie der Hauptautor des Reports und Direktor des Büros für den Bericht über menschliche Entwicklung, Selim Jahan. „Beim Abbau extremer Armut, bei der Verbesserung des Zugangs zu Bildung, Gesundheit und Hygiene sowie bei der Ausweitung von Möglichkeiten für Frauen und Mädchen ist die Welt bereits weit vorangekommen“, betonte Clark. „Aber diese Fortschritte sind nur ein Auftakt für die nächste, möglicherweise schwierigere Herausforderung: zu gewährleisten, dass die Vorteile des weltweiten Fortschritts jeden erreichen.“

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