Montag, 20 November 2017
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WHO: Eine halbe Millionen Verdachtsfälle bei Choleraepidemie im Jemen

Yemen hosp UN06651015. August 2017 – Mehr als 500.000 Menschen im Jemen stehen im Verdacht, sich mit Cholera infiziert zu haben, sagte die Weltgesundheitsorganisation der Vereinten Nationen (WHO) und warnte vor der schnellen Ausbreitung der Krankheit aufgrund von fehlendem sauberem Trinkwasser und Zugang zu Gesundheitsversorgung. „Die Choleraepidemie im Jemen – aktuell die größte weltweit – breitet sich durch verschlechterte Hygienezustände und Störungen in der Wasserversorgung im ganzen Land aus“, sagte die WHO in einer Stellungnahme. Fast 2.000 Menschen sind seit Ausbruch der Krankheit Ende April bereits gestorben. Die Knappheit an Medikamenten und medizinischer Versorgung „hält an und ist weit verbreitet“ hieß es in dem Statement. Außerdem habe das medizinische Personal seit fast einem Jahr keine Bezahlung erhalten. „Die Fachkräfte im Gesundheitswesen im Jemen arbeiten unter unmöglichen Bedingungen“, sagte Tedros Adhanom Ghebreyesus, Generaldirektor der WHO. „Ärzte und Krankenschwestern sind das Rückgrat des Gesundheitswesens – ohne sie können wir im Jemen nichts ausrichten. Ihre Löhne müssen bezahlt werden, damit sie weitere Leben retten können.“ Tedros rief dazu auf, eine politische Lösung für den Konflikt im Jemen zu finden.

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