Mittwoch, 22 November 2017
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IOM: Überlebende und Opfer am Strand im Jemen gefunden

Yemen IOM migrants16. August 2017 – In den letzten drei Tagen hat die Internationale Organisation für Migration (IOM) weitere Überlebende und Opfer der Tragödie aus der vergangenen Woche gefunden. In zwei Fällen hatten Schlepper hunderte Migranten gezwungen ihre Booten zu verlassen und in das Meer vor der Küste Jemens zu springen. Insgesamt 280 Migranten waren auf dem Weg in Richtung Golfstaaten als sie vor der Provinz Schabwa im Jemen von ihren Booten gedrängt wurden. Die IOM fand nach dem Unglück vom 9. August die Überreste von 29 Menschen, darunter 12 Männer und 12 Frauen aus Äthiopien und 5 Männer aus Somalia. „Die Anzahl der Menschen, die noch vermisst werden, konnte von 22 auf sechs reduziert werden, davon sind alle Männer aus Äthiopien“, hieß es in einer Pressemitteilung der IOM. „Das bedeutet, dass 35 Menschen bei dem Unglück ums Leben gekommen sind.“ Die IOM stellte den Überlebenden medizinische Versorgung, Nahrung und Wasser zur Verfügung. Weitere Überlende des Unglücks hatten den Strand bereits verlassen, bevor die IOM ankam. Am Donnerstag, den 10. August, wurden weitere 160 Menschen von einem zweiten Boot gedrängt, ebenfalls vor der Küste Jemens.

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