Samstag, 25 November 2017
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UN leistet Hilfe nach Wirbelstürmen

Die Organisationen der Vereinten Nationen unterstützen Hilfskräfte im Zuge des Hurrikans Irma, der bereits auf Antigua und Barbuda und anderen karibischen Inseln verheerend war und nun Kurs auf die Vereinigten Staaten nimmt.

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Nach Angaben des UN-Büros für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) hat Irma, ein Sturm der Kategorie 5, in den frühen Morgenstunden des 6. September die nordöstlichen karibischen Inseln erreicht; betroffen sind Antigua und Barbuda, Anguilla, die Britischen Jungferninseln, Saint-Barthélemy, St. Martin, die Amerikanischen Jungferninseln und weitere Inseln im östlichen Karibischen Meer.

Etwa 49 Millionen Menschen, darunter mehr als 10,5 Millionen Kinder, könnten direkt vom Kurs des Wirbelsturms betroffen sein. Der neue UN-Nothilfe-Koordinator Mark Lowcock betonte: "Schon bevor der Sturm die Karibikinseln erreichte haben die humanitären Organisationen Vorkehrungen getroffen, um nationale und regionale Hilfsmaßnahmen vor Ort zu unterstützen." Erste Schätzungen deuten darauf hin, dass schon 74.000 Menschen –  darunter 20.000 Kinder –  von den Schäden des Hurrikan betroffen sind.

Lokale Behörden erklärten, Kommunikationsnetze seien in vielen betroffenen Gebieten entweder ganz oder teilweise beschädigt. Straßen, Brücken, Krankenhäuser und Schulen sind ebenfalls unterschiedlich stark von den Sturmschäden betroffen.

Gestern bestätigte das UN-Entwicklungsprogramm (UNDP), dass es mehrere Experten in die Krisengebiete schickt, um die Bevölkerung bei den Wiederaufbaumaßnahmen zu unterstützen."Der Hurrikan könnte die Lebensgrundlage der Menschen direkt beeinflussen und überlebenswichtige Aktivitäten der Menschen, Gemeinden und Länder stark beeinträchtigen; so z.B. die Landwirtschaft, das Fischereigewerbe sowie kleine und mittlere Unternehmen", sagte Jessica Faieta, UNDP Regionaldirektorin für Lateinamerika und die Karibik.

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