Montag, 20 November 2017
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Zentralafrikanische Republik: UN-Generalsekretär Guterres warnt vor religiöser Spaltung

25 10 2017 CAR26. Oktober 2017 – Am zweiten Tag seines Besuches in der Zentralafrikanischen Republik hat UN-Generalsekretär António Guterres die internationale Gemeinschaft zur Solidarität mit dem krisengeplagten Land aufgerufen.
„Dieser Besuch ist nicht nur ein Besuch der Solidarität, es geht um aktive Solidarität“, sagte Guterres während einer Pressekonferenz im Anschluss an sein Treffen mit Präsident Touadéra. Die internationale Gemeinschaft müsse sich aktiv engagieren um die Möglichkeit einer „neuen Zentralafrikanischen Republik, die sicher, friedlich und wohlhabend ist“, zu realisieren.
Gleichzeitig warnte er davor, dass bisher ungekannte religiöse Spaltungen die Gewalt im Land weiter verschärfen könnten.

In diesem Zusammenhang betonte der Generalsekretär erneut die Notwendigkeit die MINUSCA Friedensmission im Land zu verstärken, um die Sicherheit der Bevölkerung zu garantieren. Während eines vorhergehenden Besuchs bei dem Sitz der Mission in Bangassou hatte Guterres einen Kranz zu Ehren der verstorbenen Blauhelmsoldaten niedergelegt. „Ich bin hier, um meine Dankbarkeit, meine Solidarität und meine Bewunderung auszudrücken“, sagte Guterres während eines Treffens mit Militär- und Polizeipersonal der MINUSCA-Mission.

UN-Tag in der Zentralafrikanischen Republik: UN-Generalsekretär ehrt ​Blauhelmsoldaten

25. 739492 Guterres CAROktober 2017 - UN-Generalsekretär António Guterres hat in der Zentralafrikanischen Republik die Dienste der UN-Friedenstruppen gewürdigt. Am Tag der Vereinten Nationen besuchte er verletzte Soldaten und gedachte gemeinsam mit den Friedenstruppen der Opfer, die ihr Leben im Kampf für den Frieden verloren haben.

„Wir müssen dafür sorgen, dass die Welt die heldenhaften Beiträge von Friedenstruppen​ anerkennt. Sie schützen Zivilisten, teilweise unter extrem schwierigen Umständen, ​so ​wie wir sie in der Zentralafrikanischen Republik sehen",​ sagte Guterres bei einer Zeremonie in der Hauptstadt des Landes, Bangui.

Der 24. Oktober, der Tag an dem 1945 die Charta der Vereinten Nationen in Kraft trat, wird jährlich als UN-Tag gefeiert.

Rohingya-Krise: 344 Millionen US-Dollar für Hilfsprogramme

24. Oktober 223 10 2017rohingya017 – Geberländer haben bei einer humanitären Konferenz​ 334 Millionen US-Dollar ​​für Hilfsmaßnahmen in Myanmar und Bangladesch bereitgestellt​. Die Konferenz, ​bei der über die kritische Lage der Rohingya-Flüchtlinge​ beraten wurde,​ wurde von den Vereinten Nationen unterstützt.

Schätzungen zufolge sind am Sonntag über 600.000 Flüchtlinge in Bangladesch angekommen. Tausende weitere sollen in Myanmar gestrandet sein, ohne bisher die Grenze zu überschreiten.

„Humanitäre Geber haben ihre Solidarität und ihr Mitgefühl mit den bedürftigen Familien und Gemeinschaften zum Ausdruck gebracht", sagte der Untergeneralsekretär für humanitäre Angelegenheiten und UN-Nothilfekoordinator, Mark Lowcock.
„Diese großzügigen Zusagen müssen nun schnell eingesetzt werden, um Gemeinschaften zu schützen und die Leben vieler Flüchtlinge zu retten", betonte er.

Seit Beginn der Krise haben die UN-Organisationen ihre Hilfsmaßnahmen intensiviert. Dazu gehört eine massive Impfkampagne, bei der mehr als 700.000 Menschen gegen Cholera geimpft wurden.

Vereinte Nationen feiern 72. Geburtstag

Am 24. Okto731266ber 2017 feiern die Vereinten Nationen ihren 72. Jahrestag. Der 24. Oktober markiert das Inkrafttreten der UN-Charta im Jahr 1945 und wird seit 1948 als Tag der Vereinten Nationen gefeiert.

Anlässlich des diesjährigen UN-Tags ruft UN-Generalsekretär António Guterres in seiner Videobotschaft zur internationalen Zusammenarbeit auf: „Die Probleme der Welt kennen keine Landesgrenzen. Wir müssen unsere Differenzen überwinden, damit wir eine friedliche, nachhaltige und gerechte Welt aufbauen können.“

https://www.youtube.com/watch?v=GlPkKxE_PYs

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