Donnerstag, 23 November 2017
UNRIC logo - Deutsch
                

UNO - SCHLAGZEILEN

UN headlines banner

UN ​-Bericht: 7.000 Neugeborene sterben jeden Tag

20. OktobSierraLeone newborn UN06519er 2017 – Die ​Sterblichkeitsrate von Neugeborenen​ muss gesenkt werden. Das hat das UN-Kinderhilfswerk (UNICEF) am Donnerstag in einem Bericht gefordert. Lebensrettende Technologien und Fachkenntnisse werden vor allem in Südasien und in Subsahara-Afrika ​gebraucht​.

Die Sterblichkeitsrate von Kindern unter fünf Jahren ist zwar zurückgegangen, jedoch sterben weltweit täglich immer noch 7.000 Neugeborene, ein Anstieg von 41 auf 46 %.

„Durch die Zusammenarbeit von Entwicklungshelfern und Regierungen konnten 50 Millionen Kinder unter fünf​ Jahren seit dem Jahr 2000 gerettet werden. Doch ohne verstärkte Bemühungen, auch die hohe Sterblichkeitsrate von Neugeborenen zu senken, verliert der bisherige Fortschritt an Bedeutung“, betonte der Gesundheitsdirektor bei UNICEF, Stefan Swartling Peterson, in einer Presseerklärung.

„Wir haben das Wissen und die Technologien, die
gebraucht werden, wir müssen sie nur dort nutzen, wo sie am ​nötigsten sind“, forderte er.

UNICEF und Partneragenturen bringen 5.000 Kinder im Südsudan wieder mit ihren Familien zusammen

SouthSudan Wau UN068350 20119. Oktober 2017 – Seit dem Ausbruch des Konflikts im Südsudan 2013 wurden 5.000 Kinder erfolgreich wieder mit ihren Familien zusammengeführt. Dabei helfen das UN-Kinderhilfswerk (UNICEF), Save the Children und weitere Partner.

„Familien zusammenzuhalten, ist der beste Weg, Kinder zu schützen. Aus diesem Grund sind die Programme zur Suche nach Familienangehörigen und für die Familienzusammenführung so wichtig“, betonte die UNICEF-Länderbeauftragte für den Südsudan, Mahimbo Mdoe, bei einer Pressekonferenz am Mittwoch.

„Familie gibt Kindern ein Gefühl von Stabilität, Schutz und Unterstützung. Das ist unverzichtbar, gerade in Zeiten von Konflikt- und Krisensituationen“, sagte sie weiter.

Das letzte Kind, das von den Organisationen wieder mit seiner Familie zusammengeführt wurde, ist ein 17 Jahre alter Junge, der aus Tombura im Bundesstaat Western Equatoria geflohen war und fast vier Jahre von seiner Mutter getrennt lebte.

Tausende Rohingya-Flüchtlinge aus Myanmar stranden nahe der Grenze zu Bangladesh

Rohinga Border RF2131177Das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) hat sich besorgt über die humanitäre Lage der rund 15.000 Rohingya-Flüchtlinge aus Myanmar geäußert, die an der Grenze zu Bangladesh gestrandet sind. „Seit Sonntagnacht haben zwischen 10.000 - 15.000 Flüchtlinge die Grenze von Bangladesh bei der Stadt Anjuman Para im Südosten des Landes passiert“, teilte UNHCR-Sprecher Andrej Mahecic in Genf mit.

„Viele Rohingya sagten, dass sie anfangs, trotz der Drohung getötet zu werden, in ihren Häusern bleiben wollten. Sie ergriffen erst die Flucht, als ihre Häuser bereits in Flammen standen“, so Mahecic.

Die bisherigen Spannungen zwischen den beiden Staaten sind in den vergangenen Monaten stark gewachsen. Seit dem 25. August sind bereits über eine halbe Millionen Rohingya aus Myanmar ins angrenzende Bangladesh geflohen.

Welternährungstag: Papst Franziskus fordert politisches Handeln gegen den Klimawandel, um globalen Hunger zu beenden

Pope wide17. Oktober 2017 - Um Nahrungssicherheit für alle Menschen zu erreichen, müssen der Klimawandel angegangen und Konflikte beendet werden. Das hat Papst Franziskus bei einer offiziellen Feier zum diesjährigen Welternährungstag im Hauptsitz der UN-Landwirtschafts- und Ernährungsorganistion (FAO) in Rom gefordert. "Es ist eindeutig, dass Kriege und der Klimawandel Ursache für Hunger sind. Tun wir also nicht so, als ob Hunger eine unheilbare Krankheit ist", sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche in seiner Rede.

Das Motto des disjährigen Welternährungstags lautet "Migration angehen durch Investitionen in Nahrungssicherheit und ländliche Entwicklung". Der Papst rief alle Regierungen zu mehr Zusammenarbeit auf, um freiwillige und sicherere Migration zu ermöglichen. Es sei außerdem "unglücklich", dass einige Staaten aus dem Pariser Abkommen zum Klimawandel austreten wollten. "Die Glaubwürdigkeit des gesamten internationalen Systems steht auf dem Spiel", so Franziskus.

Seite 7 von 332

7

Praktikant/-in für Bonner UNRIC-Büro gesucht

UNRIC bietet im Bonner Büro ein 8- bis 12-wöchiges Praktikum ab März 2018 an.
Bewerber/-innen sollten sich noch im Studium befinden, oder vor kurzem ihr Studium beendet haben und erste Erfahrungen in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit oder im Journalismus besitzen.
Sehr gute Englisch- und Deutschkenntnisse sind Voraussetzung. Das Praktikum ist unbezahlt.
Bitte senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen an:
[email protected]

UNRIC Verbindungsbüro in Deutschland, Bonn
Tel.: +49 (0)228 / 815-2773 / 2774
Fax: +49 (0)228 / 815-2777

UN Card 2016 DE 250px front