Donnerstag, 18 Januar 2018
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UNO - SCHLAGZEILEN

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UN-Generalsekretär Guterres besteht auf Zwei-Staaten-Lösung im Nahen Osten

7448857.12.2017 -  Nach der Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt durch US-Präsident Donald Trump hat UN-Generalsekretär António Guterres die Notwendigkeit einer Zwei-Staaten-Lösung im Nahen Osten betont. "Es gibt keinen Plan B", sagte Guterres am Mittwoch in New York kurz nach Trumps Ankündigung. "Ich habe mich immer wieder gegen einseitige Maßnahmen ausgesprochen, die die Aussichten auf einen Frieden zwischen Israelis und Palästinensern gefährden würden", sagte Guterres. Der endgültige politische Status Jerusalems müsse durch direkte Verhandlungen beider Seiten auf Grundlage von UN-Resolutionen beschlossen werden. "Nur indem wir die Vision zweier Staaten umsetzen, die in Frieden, Sicherheit und gegenseitiger Anerkennung mit Jerusalem als Hauptstadt Israels und Palästinas Seite an Seite leben", könnten die Ziele beider Völker erreicht werden, sagte Guterres. Israel hatte 1967 während des Sechs-Tage-Kriegs den arabisch geprägten Ostteil der Stadt erobert und später annektiert. Es beansprucht ganz Jerusalem als seine unteilbare Hauptstadt. Dieser Anspruch wird international nicht anerkannt. Die Palästinenser sehen in Ost-Jerusalem ihre künftige Hauptstadt.

UN-Diplomat zu Gesprächen in Pjönjang

7161786.12.2017 - Vor dem Hintergrund der steigenden Spannungen um die Demokratische Volksrepublik Korea ist erstmals seit sieben Jahren ein ranghoher UN-Vertreter in das Land gereist. UN-Untergeneralsekretär Jeffrey Feltman traf am Dienstag in Pjöngjang ein, wo er von einem Vertreter des Außenministeriums begrüßt wurde. Feltman ist in den UN für politische Angelegenheiten zuständig. Zuletzt war im Jahr 2010 ein UN-Vertreter seines Ranges im Land. UN-Sprecher Stéphane Dujarric hatte angekündigt, Feltman wolle mit Mitgliedern der nordkoreanischen Führung über "Themen von gemeinsamem Interesse und Sorge" sprechen. Ob Feltman auch Machthaber Kim Jong Un treffen wird, konnte er nicht sagen. Der Besuch geht Dujarric zufolge auf eine Einladung zurück, die Pjöngjang dem UN-Sekretariat im September bei der jährlichen Generalversammlung überbrachte.

Internationaler Tag der Freiwilligen am 5. Dezember

UNV VAF english logo colour5. Dezember 2017 – Das UN-Freiwilligenprogramm (UNV) begeht heute den Internationalen Tag der Freiwilligen. Oft sind sie es, die als Erste in Notsituationen Hilfe leisten.
Die Zahl der von humanitären Krisen betroffenen Menschen ist beispiellos. Im vergangenen Jahrzehnt waren über 1,5 Milliarden Menschen von Naturkatastrophen betroffen, mehr als 65 Millionen sind gewaltsam vertrieben worden.
“Häufig sind es Mitglieder der jeweiligen Gemeinschaften, die als Freiwillige auf die dringendsten Bedürfnisse der Menschen reagieren und ihnen nach tragischen Ereignissen dabei helfen, ihr Leben wieder aufzubauen. Durch ihre kontinuierliche Unterstützung helfen Freiwillige beim Wiederaufbau und auch dabei, mit den Unsicherheiten der Zukunft besser umgehen zu können“, betonte UNV-Exekutivkoordinator Olivier Adam zum heutigen Tag.
Weiter Informationen unter: www.unv.org

UN-Konferenz: Umweltverschmutzung soll stärker bekämpft werden

5189714.12.2017 -  Vertreter des UN-Umweltprogramms (UNEP) sowie zahlreiche Umweltminister und einige Staats- und Regierungschefs treffen sich in Kenia, um über den Kampf gegen Umweltverschmutzung zu beraten. Die Reduzierung von Plastikmüll wird bei der dreitägigen Versammlung ein großes Thema sein. Das ostafrikanische Kenia hat jüngst nach mehreren Anläufen und viel Widerstand Plastiktüten verboten und sich damit etwa 40 anderen Ländern angeschlossen, die bislang mit Beschränkungen oder Verboten von Tüten gegen eins der größten Umweltprobleme weltweit vorgegangen sind. Etwa acht Millionen Tonnen Plastikmüll landen den UN zufolge jährlich in den Ozeanen.

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