Donnerstag, 23 November 2017
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COP 23: Die Weltklimakonferenz in Bonn geht in ihre zweite und entscheidende Woche

une cop23 cle8cfcd1 1Bonn, 13. November 2017 – Bis Freitag wollen sich die Delegationen aus 195 Ländern darüber einigen, wie das Pariser Klima-Abkommen umgesetzt werden kann. Festgelegt werden muss zum Beispiel, wie der Kohlendioxid-Ausstoß künftig gemessen und angegeben wird. Ab Mittwoch finden die Gespräche auf Ministerebene statt. Auch UN-Generalsekretär Guterres, Bundespräsident Steinmeier, Kanzlerin Merkel und der französische Präsident Macron werden noch in Bonn erwartet. In den vergangenen Tagen waren prominente Gäste, unter anderem Al Gore und Arnold Schwarzenegger, bei der COP 23.

UN: Jemen droht weltweit größte Hungersnot der vergangenen Jahrzehnte

Yemen OCHA 2017 Building9. November 2017 – Der oberste UN-Koordinator für humanitäre Hilfe, Mark Lowcock, hat vor einer massiven Hungersnot im Jemen gewarnt. Im Falle einer andauernden Blockade von Hilfslieferungen in den Jemen drohe dem Land eine Hungerkatastrophe in Dimensionen, die die Welt seit Längerem nicht gesehen habe.
„Das wäre die größte Hungersnot der vergangenen Jahrzehnte“, sagte der UN-Vertreter gegenüber Medienvertretern am Mittwoch. Nach drei Jahren des blutigen Konflikts erhält das Land mittlerweile 90 Prozent seiner täglichen Gebrauchsgüter aus dem Ausland. Millionen von Menschen sind für ihr Überleben auf die Bereitstellung humanitärer Hilfe angewiesen.
Aufgrund der Kämpfe ist die Wasserversorgung im Land weitestgehend zusammengebrochen, ebenso wie die das Gesundheits- und Sanitärsystem. „Menschen sterben in solchen Hungersnöten vor allem an Infektionen, weil die Körper so kraftlos sind und keine Möglichkeiten haben, Erreger abzuwehren“, sagte Lowcock.

Aktueller Klimarisiko-Index zeigt die Verwundbarkeit von kleinen Inselstaaten

FullSizeRenderunric9. November 2017 – Kleine Inselstaaten sind am stärksten von extremen Wetterereignissen weltweit betroffen. Dies ist ein Ergebnis des Klimarisiko-Indexes von Germanwatch für das Jahr 2016. Viele Entwicklungsländer haben bis zum jetzigen Zeitpunkt schon unter Naturkatastrophen gelitten, darunter viele arme Länder, wie Haiti, Sri Lanka und Vietnam. 2017 könnte das Jahr sein, in dem extreme Wetterereignisse mehr Schaden als je zuvor verursachen.

„Die jüngsten Stürme mit nie da gewesener Intensität hatten verheerende Auswirkungen auf die Inselstaaten“, sagte David Eckstein von Germanwatch, einer der Autoren des Indexes. Auch der Inselstaat Fidschi, der bei der diesjährigen Klimakonferenz in Bonn die Präsidentschaft inne hält, wurde im vergangenen Jahr von schweren Stürmen getroffen. Joshua Wycliffe, der ständige Sekretär für Kommunalverwaltung, Wohnsiedlungen und Umwelt von Fidschi, dankte Germanwatch für deren Engagement und Ergebnisse, die sowohl für Regierung als auch für Bürger einen hohen Erkenntnisgewinn bedeuten. „Mit diesem Dokument werden die Probleme in den ohnehin anfälligen Regionen in den Fokus gerückt.“

UN-Sicherheitsrat: ISIL und die Syrische Regierung sind verantwortlich für die Nutzung chemischer Waffen

ISIL Weapons7. November 2017 - Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ist verantwortlich für die Verwendung von Senfgas bei einem Anschlag im September 2016 in Umm Hawsh. Dieses Ergebnis präsentierte am Dienstag der Leiter einer vom UN-Sicherheitsrat beauftragten Untersuchung.

Dem Bericht zufolge ist außerdem die syrische Regierung verantwortlich für die Freisetzung von Sarin bei einem Angriff im April 2017 in Khan Shaykhun.

"Es gab ausreichende glaubwürdige und zuverlässige Beweise, die uns zu diesem Ergebnis kommen lassen", sagte Edmond Mulet, Leiter des Gemeinsamen Untersuchungsmechanismus der Organisation für das Verbot chemischer Waffen und der Vereinten Nationen, während einem Briefing am 26. Oktober.

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