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UNO-Generalsekretär Kofi A. Annan: Geistige Gesundheit junger Menschen verdient unsere Aufmerksamkeit

UNIC/603

Erklärung zum Welttag der geistigen Gesundheit, 10. Oktober 2003

NEW YORK, 9. Oktober - Der diesjährige Welttag der geistigen Gesundheit konzentriert sich auf die speziellen Bedürfnisse von Menschen, die auf dieser Welt mit am verwundbarsten sind: Von Kindern und Heranwachsenden mit geistigen, emotionalen und Verhaltensbehinderungen.

Die Leiden, die mit diesen Behinderungen einher gehen, stellen eine steigende Bedrohung der gesunden Entwicklung und des Wohlergehens von Kindern und Jugendlichen weltweit dar. Diese jungen Menschen - die bereits so verwundbar sind - werden oft stigmatisiert und diskriminiert. Sie leiden unter unzureichender Versorgung oder haben keine angemessenen Bildungsmöglichkeiten. Sie erhalten vielleicht nie die Chance, sich eine Zukunft aufzubauen, die sie, wie alle jungen Menschen, verdienen.

Industrie- und Entwicklungsstaaten, haben die Pflicht, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um diese Belastungen zu vermindern durch verbesserte Diagnostik, Behandlung, Schaffung öffentlichen Bewusstseins und Bildung. Regierungen müssen ihren Verpflichtungen im Rahmen der UNO-Konvention für die Rechte des Kindes nachkommen - das am meisten ratifizierte internationale Rechtsinstrument der Geschichte -, um „die Entwicklung der Persönlichkeit, Talente und geistigen und physischen Fähigkeiten der Kinder im vollsten Ausmaß" sicherzustellen.

Lassen Sie uns an diesem Welttag der geistigen Gesundheit unsere Entschiedenheit erneuern, die Rechte von Kindern - wie in der Konvention festgelegt - in die Wirklichkeit zu übertragen. Lassen Sie uns aufstehen und der geistigen Gesundheit junger Menschen alle Aufmerksamkeit zuteil werden, die sie verdient.

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