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Schlagzeilen

UN-Generalsekretär spricht tiefes Mitgefühl für Opfer des Amoklaufes in Florida aus

guterresflorida16 Februar 2018 – UN Generalsekretär António Guterres bekundete in einem Schreiben an den Gouverneur und an die ständige Vertreterin der Vereinigten Staaten bei den UN seine tiefe Anteilnahme angesichts des grausamen Amoklaufes in Florida.

„Es ist herzzerreißend, dass so vielen jungen Menschen das Leben so früh genommen wurde - an einem Ort, an dem sich Schüler sicher fühlen sollten – und wie so viele Familien auseinandergerissen und wieder eine Gemeinschaft in den Schockzustand versetzt wurde“, schrieb Guterres and den Gouverneur Rick Scott und der US Botschafterin zu den Vereinten Nationen Nikki Haley.

„In Zeiten dieser tiefen Trauer möchten wir von Seiten der UN unser Mitgefühl mit denen ausdrücken, die von dieser Tragödie betroffen sind“, fügte Guterres laut seinem Sprecher Stéphane Dujarric hinzu.

Nachrichtendienste bestätigten, dass 17 Personen ermordet und weitere 14 Personen verwundet wurden. Der Amoklauf ereignete sich am Mittwoch an einer High School in Parkland.

Ohne entschiedene Maßnahmen für Geschlechtergleichheit und die Stärkung von Frauen könnten Entwicklungsziele verfehlt werden

womenunfeb15. Februar 2018 – Ohne schnellen Fortschritt im Bereich Geschlechtergleichheit und ein Ende der Diskriminierung von Frauen und Mädchen wird die globale Gemeinschaft ihr Ziel verfehlen, „niemanden zurück zu lassen“ auf dem Weg hin zu Armutsbekämpfung und mehr Wohlstand bis 2030. So heisst es laut einem neuen Bericht der Vereinten Nationen.

„Dies ist ein dringendes Signal zum Handeln, und Empfehlungen hierzu finden sich in dem Bericht“, erklärte Phumzile Mlambo-Ngcuka, UN Women Exekutiv-Direktorin während der Veröffentlichung der Ergebnisse. Der Bericht basiert auf Fallstudien in den Ländern Kolumbien, Nigerien, Pakistan, Südafrika, USA und Uruguay, und zeigt auf, was nötig ist um die Agenda 2030 zu erreichen.

Zwar legt der Bericht Handlungsmöglichkeiten dar, um gegen strukturelle Ungleichheiten vorzugehen. Doch der Fortschritt bleibt eher zögerlich. „Es ist ein Problem in allen Ländern, ob entwickelte oder Entwicklungsländer, ob im Norden, Süden, Osten oder Westen“, sagte Shahrashoub Razavi, Leiterin der Abteilung für Wissenschaft und Daten bei UN Women. „Uns steht ein langer Weg bevor, bis überall Geschlechtergleichheit erreicht ist“, fügte sie hinzu.

Der Bericht ist hier verfügbar: „Turning promises into action: Gender Equality in the 2030 Agenda for Sustainable Development”

Gründe der Rohingya Flüchtlingskrise haben Ursprung in Myanmar; Lösungen müssen auch dort gefunden werden

refugeeroh14. Februar 2018 – Etwa sechs Monate nachdem fast 700,000 Rohingyas wegen dem Ausbruch von Gewalt in Myanmar nach Bangladesch flüchteten sagen leitende Beamte der Vereinten Nationen, dass es an der Zeit ist die Ursachen aufzuarbeiten und Geflüchteten die Rückkehr in die Heimat in Sicherheit zu ermöglichen.

„Die Regierung [in Bangladesch] unternimmt Vorbereitungsmaßnahmen für den Notfall, aber internationale Unterstützung muss wachsen, um eine Katastrophe zu verhindern,“ erklärte Filippo Grandi, Hoher Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen. Er betonte, dass „die Lösung der Krise nur in Myanmar gefunden werden kann“.

„Es ist an der Zeit diesen zerstörerischen Kreislauf von Gewalt, Vertreibung und Heimatlosigkeit zu durchbrechen. Stattdessen müssen nachhaltige Maßnahmen ergriffen werden, um die tiefgreifende und andauernde Ausgrenzung der Rohingya-Minderheit zu unterbinden“, fügte Grandi hinzu.

Die Flüchtlingskrise begann Ende August, als das Militär in Myanmar eine Sicherheitsoperation im nördlichen Rakhine-Staat durchführte, und so tausende Kinder, Frauen und Männer gezwungen waren nach Bangladesh zu fliehen.

UN-Generalsekretär Guterres kommt zur Münchner Sicherheitskonferenz

74491814. Februar 2018 - UN-Generalsekretär António Guterres wird am Freitag an der Sicherheitskonferenz in München teilnehmen. Guterres wird zur Eröffnung der Konferenz eine der Hauptreden halten. Außerdem wird er zahlreiche bilaterale Gespräche führen. Zu den Teilnehmern zählen auch EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik Federica Mogherini und NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg. Auf der Tagesordnung der MSC 2018 stehen insbesondere die Zukunft und Handlungsfähigkeit der Europäischen Union und ihre Beziehungen zu Russland und den Vereinigten Staaten. Darüber hinaus werden die Bedrohung der liberalen internationalen Ordnung, die zahlreichen Konflikte im Nahen und Mittleren Osten – insbesondere die sich verschlechternden Beziehungen zwischen den Golfstaaten – sowie die Entwicklung der politischen Lage im Sahel diskutiert. Zudem bilden Abrüstungsfragen einen Themenschwerpunkt, dabei vor allem der Konflikt um das Nuklearprogramm der Demokratischen Volksrepublik Korea.

Kinderhilfswerk UNICEF: Vier Millionen irakische Kinder sind hilfsbedürftig

irak12. Februar 2018 - Vor der Eröffnung der Geberkonferenz in Kuwait am heutigen Dienstag hat der UNICEF-Regionaldirektor für den Mittleren Osten und Nordafrika, Geert Cappaelaere, auf die Bedeutung der Konferenz hingewiesen.
„Die Konferenz in Kuwait ist eine hervorragende Möglichkeit für die globalen Führungsmächte ihre Bereitschaft zu illustrieren, in Kinder zu investieren und somit eine stabile Zukunft für den Irak zu ermöglichen“, äußerte sich Cappaelaere.
Aktuell lebt etwa ein Viertel der im Irak lebenden Kinder in Armut. Ein gemeinsamer Bericht von UNICEF und dem UN-Siedlungsprogramm soll im Rahmen der Konferenz präsentiert werden. Dieser kommt zu dem Schluss, dass Investitionen in Infrastruktur dringend notwendig sind, um die bis dato erzielten Fortschritte zu sichern. Seit 2014 gab es 150 Angriffe auf Bildungseinrichtungen und weitere 50 Attacken, die auf medizinische Einrichtungen verübt wurden.

Syrien: UN-Generalsekretär Guterres ruft zu Deeskalation auf

74722212. Februar 2018 - Nach dem Abschuss eines israelischen Kampfflugzeugs durch die syrische Luftabwehr nahe der gemeinsamen Grenze hat UN-Generalsekretär António Guterres alle Parteien zu einer "sofortigen und bedingungslosen Deeskalation der Gewalt" aufgerufen. Eine politische Lösung sei "der einzige Weg, um die Gewalt und das schreckliche Leid der syrischen Bevölkerung zu beenden", sagte ein Sprecher in New York. Der Generalsekretär beobachte sowohl die "alarmierende militärische Eskalation" innerhalb Syriens wie auch deren gefährliche Ausdehnung über die Landesgrenzen hinweg.

UN fordern 1 Milliarde US-Dollar für Bekämpfung des Hungers

Somalia OCHA DSC03481 giles9. Februar 2018 – Andauernde Konflikte und Naturkatastrophen sorgen dafür, dass Millionen Menschen von Hunger bedroht sind. Die UN-Landwirtschaftsorganisation (FAO) hat deshalb einen Nothilfeappell von1 Milliarde US-Dollar veröffentlicht, um akuten Hunger in 26 Staaten bekämpfen zu können. “Millionen Menschen konnten durch schnelle humanitäre Hilfe 2017 gerettet werden, auf der anderen Seite stehen viele weitere Millionen vor dem Verhungern”, sagte FAO-Direktor Dominique Burgeon.
Den neuen Bericht zu globalem Hunger finden Sie hier.

UN verstärken Hilfe für Jemen

06 21 2017 OCHA Yemen8. Februar 2018 –  Die Vereinten Nationen setzten neun Millionen Dollar Notfallgelder ein, um mehr als 600.000 Menschen im Jemen zu helfen. Mehr als 50 Prozent der medizinischen Einrichtungen im Land sind nicht mehr funktionstüchtig. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) will mit diesem Geld verhindern, dass sich ansteckende Krankheiten ausbreiten.Das Geld aus dem zentralen UN-Nothilfefonds (CERF) wird für 190.000 Binenvertriebene genutzt. Außerdem für über 400.000 Menschen der Gastgemeinden, vor allem chronisch Kranke, Schwangere, Stillende und unterernährte Kinder. 

 

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