Mittwoch, 21 Februar 2018
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UNICEF: 2,6 Millionen Babys sterben im ersten Lebensmonat

93920. Februar 2018 - Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen beklagt eine anhaltend hohe Neugeborenensterblichkeit vor allem in den ärmsten Ländern der Welt. Die schlechtesten Überlebenschancen hätten Babys in Pakistan, der Zentralafrikanischen Republik und Afghanistan, heißt es in einem in New York veröffentlichten Unicef-Bericht. In Pakistan stirbt demnach statistisch gesehen eins von 22 Neugeborenen in seinem ersten Lebensmonat, in der Zentralafrikanischen Republik eins von 24 und in Afghanistan eins von 25. In Japan - dem Land mit der niedrigsten Neugeborenensterblichkeit - stirbt nur eines von 1.111 Babys. Deutschland liegt in dem Ranking von 184 Ländern gemeinsam mit Griechenland auf dem zwölften Platz. Jedes Jahr überlebten weltweit 2,6 Millionen Babys nicht einmal ihren ersten Monat. Von ihnen sterbe eine Million bereits am Tag der Geburt. Ursachen sind laut Unicef meist mangelnde Behandlung nach einer Frühgeburt, Infektionen oder Komplikationen bei der Geburt. Die Todesfälle könnten demnach vermieden werden, wenn ausgebildete Hebammen Frauen und Kinder betreuten. Unerlässlich seien zudem Desinfektionsmittel, sauberes Wasser, gute Ernährung sowie Stillen und Hautkontakt unmittelbar nach der Geburt.

UN-Generalsekretär ruft dazu auf, Unterschiede und Gegensätze zu überwinden

20180216 msc18 opening 3708© MSC/Kuhlmann19. Februar 2018 - „Die heutigen Probleme im Bereich Frieden und Sicherheit sind so ernst und die Bedrohung ist so groß, dass es besser ist zusammen zu kommen, als so gespalten zu bleiben wie es derzeit der Fall ist“, betonte UN-Generalsekretär António Guterres in seiner Rede während der Eröffnung der Münchner Sicherheitskonferenz 2018.

Er warnte davor, dass wegen der Vielzahl an Bedrohungen Misstrauen wächst, welcher den sozialen Zusammenhalt gefährdet und den Zweifel am Multilateralismus antreibt. Er rief jeden auf, „die Unterschiede und Gegensätze zu überwinden“. Laut Guterres ist es "naiv zu glauben, dass wir die derzeitigen Herausforderungen im Alleingang überwinden können".

Am Rande der Konferenz hatte Guterres auch bilaterale Treffen mit zahlreichen hochrangigen Teilnehmern. Unter anderem traf er sich mit dem früheren UN-Generalsekretär Kofi Annan, NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg, Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu, Frankreichs Verteidigungsministerin Florence Parly und Ägyptens Außenminister Sameh Shoukry.

Dieses Jahr lag der Fokus der Konferenz auf der zukünftigen globalen Rolle der Europäischen Union und ihrer Beziehungen zu Russland und den Vereinigten Staaten. Teilnehmer diskutierten auch die wachsende Bedrohung der liberalen internationalen Ordnung, die Konflikte im Mittleren und Nahen Osten und die politische Entwicklung in der Sahelzone. Rüstungskontrolle war auch ein Thema, und speziell die wachsende Anspannung rund um das Nuklear-Programm der Demokratischen Volksrepublik Koreas.

Neuer UN-Sondergesandter für Jemen

48586119. Februar 2018 - Die Vereinten Nationen haben einen neuen Sondergesandten für den Jemen berufen. Der Sicherheitsrat stimmte der Ernennung des britische Diplomaten Martin Griffiths zu. Dieser war von UN-Generalsekretär Antonio Guterres vorgeschlagen worden. Dieser hatte Griffiths' "umfassende Erfahrungen" in den Bereichen "Konfliktlösung, Verhandlung, Mediation und humanitäre Angelegenheiten" hervorgehoben. Griffiths ist Geschäftsführer des Europäischen Friedensinstituts (Epi) in Brüssel und hat das Zentrum für Humanitären Dialog (HDC) in Genf mit aufgebaut. Er arbeitete zudem im britischen diplomatischen Dienst und für internationale Organisationen wie das Kinderhilfswerk Unicef und die Nichtregierungsorganisation Save the Children

UN-Generalsekretär spricht tiefes Mitgefühl für Opfer des Amoklaufes in Florida aus

guterresflorida16 Februar 2018 – UN Generalsekretär António Guterres bekundete in einem Schreiben an den Gouverneur und an die ständige Vertreterin der Vereinigten Staaten bei den UN seine tiefe Anteilnahme angesichts des grausamen Amoklaufes in Florida.

„Es ist herzzerreißend, dass so vielen jungen Menschen das Leben so früh genommen wurde - an einem Ort, an dem sich Schüler sicher fühlen sollten – und wie so viele Familien auseinandergerissen und wieder eine Gemeinschaft in den Schockzustand versetzt wurde“, schrieb Guterres and den Gouverneur Rick Scott und der US Botschafterin zu den Vereinten Nationen Nikki Haley.

„In Zeiten dieser tiefen Trauer möchten wir von Seiten der UN unser Mitgefühl mit denen ausdrücken, die von dieser Tragödie betroffen sind“, fügte Guterres laut seinem Sprecher Stéphane Dujarric hinzu.

Nachrichtendienste bestätigten, dass 17 Personen ermordet und weitere 14 Personen verwundet wurden. Der Amoklauf ereignete sich am Mittwoch an einer High School in Parkland.

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UN-Generalsekretär Guterres: Erklärung zum Holocaust-Gedenktag, 27.1.2018

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