Sonntag, 22 April 2018
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UNO - SCHLAGZEILEN

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UN setzen Drohnen gegen Zika-Virus und andere tödliche Krankheiten ein

Drohnen im Einsatz gegen Insekten20. April 2018 – Den Vereinten Nationen zufolge könnte Robotik in naher Zukunft ein wesentlicher Verbündeter im Kampf gegen krankheitsverbreitende Insekten sein. Nach einem erfolgreichen Test, bei dem Moskitos durch Drohnen freigesetzt wurden, zeigten sich die Verantwortlichen optimistisch. Die Tests sind Teil der Bemühungen gegen Insekten vorzugehen, die für die Verbreitung von Zika und anderen Krankheiten verantwortlich sind.
Die Drohnentechnologie überwinde einen kritischen Engpass bei der Anwendung der Sterilen-Insekten-Technik (SIT), sagte die Internationale Atomenergie-Organisation der UN (IAEA), die gemeinsam mit der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und der NGO WeRobotics das System entwickelt hat.
„Der Einsatz von Drohnen ist ein Durchbruch und ebnet den Weg für groß angelegte und kosteneffiziente Freisetzungen von sterilen Insekten, auch über dicht besiedeltem Gebiet", sagte Jeremy Bouyer, medizinischer Entomologe bei der Abteilung Nukleartechnik für Nahrung und Landwirtschaft des gemeinsamen Programmes der FAO und der IAEA.
SIT – eine Art Geburtenkontrolle für Insekten – verwendet Strahlung, um männliche Moskitos zu sterilisieren. Diese werden dann freigesetzt, um sich mit weiblichen Moskitos zu paaren. Da diese aufgrund der Strahlung keine Nachkommen zeugen können, nimmt die Insektenpopulation ab.
Damit die SIT-Technik effektiv durchgeführt werden kann, benötigt man eine gleichmäßige Freisetzung einer Vielzahl von Insekten unter guten Bedingungen über einem bestimmten Gebiet.
Die Drohnentechnik ist in diesem Fall um ein Vielfaches effektiver und kostengünstiger – fast halb so teuer – gegenüber den bisherigen zeitaufwändigen und arbeitsintensiven Verfahren.
„Mit den Drohnen können wir 20 Hektar in fünf Minuten behandeln“, so Bouyer.
Die Tests wurden während des letzten Monats in Brasilien durchgeführt. Das Land war im Zeitraum von 2015 bis 2016 stark von der Zika-Epidemie betroffen. Die Epidemie hatte auch Gebiete in Nord- und Südamerika sowie zahlreiche Pazifikinseln und Südostasien getroffen.

LINK: https://bit.ly/2vwaY9p

OPCW bestätigt Ergebnisse Großbritanniens im Fall Salisbury

OPCW bestätgt Erkenntnisse Russlands19. April 2018 - Ein Technikteam der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW), dass zum Ort des Giftanschlags entsendet wurde, hat einen Giftstoff identifiziert der mit den Ausgangsermittlungen Großbritanniens übereinstimmt, berichtete die Leiterin des Büros der Vereinten Nationen für Abrüstungsfragen Izumi Nakamitsu.

Das technische Unterstützungsteam der OPCW hat festgestellt, dass die fragliche toxische Chemikalie einen hohen Reinheitsgrad aufweist, sagte Izumi Nakamitsu dem UN-Sicherheitsrat am Mittwoch

Das Statement der OPCW spezifiziert nicht den Namen der Substanz, bestätigt jedoch die Ergebnisse Großbritanniens hinsichtlich der Identität der toxischen Chemikalie, die in Salisbury verwendet wurde und drei Menschen schwer verletzt hatte.

Großbritannien hatte berichtet, dass es sich bei der chemischen Substanz um den Nervenkampfstoff Novichok gehandelt habe und dass mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit Russland hinter dem Vorfall am vierten März stecke. Russland hatte die Anschuldigungen stets bestritten.

Heute fand die dritte Sitzung des UN-Sicherheitsrat zu diesem Thema statt.

Karen Pierce, Botschafterin Großbritanniens sagte im Rahmen der Sitzung, dass es keine andere plausible alternative Erklärung gebe, als dass Russland für den Vorfall in Salisbury verantwortlich sei.

Vassily Alekseevich Nebenzia, russischer Botschafter bei den Vereinten Nationen wies die Anschuldigungen als unbegründet zurück und warf der britischen Regierung mangelnde Transparenz bei der Untersuchung des Vorfalls vor.

UN-Sondergesandter Griffiths hofft auf neue Friedensgespräche für Jemen

18. April.201Konflikt im Jemen dauert an. Neuer UN-Sondergesandte für Jemen ruft alle Konfliktparteien auf sich an Friedensgesprächen zu beteiligen.8 - Der neue Sondergesandte der Vereinten Nationen für den Jemen, Martin Griffiths, hat alle Konfliktparteien aufgefordert, ohne jede Vorbedingung Friedensverhandlungen einzuleiten.
„Eine verhandelte politische Einigung durch einen inner-jemenitischen Dialog, ist der einzige Weg, den Konflikt im Jemen zu beenden und die andauernde humanitäre Krise zu bewältigen“, sagte Griffiths gestern im UN-Sicherheitsrat.
In seinem ersten Briefing vor dem Sicherheitsrat seit seiner Amtsübernahme im März, informierte Griffiths die Mitglieder, dass er innerhalb der nächsten zwei Monate Voraussetzungen für neue Friedensgespräche schaffen werde.
UN-Notfallkoordinator Mark Lowcock sagte am Dienstag, dass weiterhin über 22 Millionen Menschen von humanitärer Hilfe abhängig seien, einschließlich 8.4 Millionen Menschen die keinen gesicherten Zugang zu Nahrung haben.
„Bemühungen, Millionen Jeminiten mit humanitärer Hilfe zu versorgen, wurden erheblich beeinträchtigt, aufgrund von bürokratischen Hindernissen durch die Behörden sowie durch Einfuhrbeschränkungen und Hindernissen bei der Zollabfertigung und langen Wartezeiten und Durchsuchungen an Checkpoints“, fügte er hinzu.
„Eine erfolgreiche Reaktion auf die Krise benötigt einen sicheren und ungehinderten Zugang für humanitäre Helfer und humanitäre Lieferungen in den Jemen sowie eine vorhersehbare Einfuhr von Kraftstoff, um Krankenhäuser und Wasseraufbereitungsanlagen am Laufen zu halten", merkte Lowcock an.

Im laufenden Konflikt stehen sich die internationale Koalition – ein Zusammenschluss von Gruppierungen, die den Präsidenten Abdrabbuh Mansur Hadi unterstützten und die Houthi-Rebellen und ihre Verbündeten gegenüber.

LINK:https://bit.ly/2H8kaGu

UN-Agentur: Weltweite Besorgnis über Online-Daten und Datenschutz nimmt zu

17. April 2018 - Einer StVertrauen in Internetfirmen nimmt abudie der Vereinten Nationen zufolge, sind Internetnutzer weltweit zusehends besorgt hinsichtlich ihrer Privatsphäre im Internet und zweifeln am Schutz, der durch Internet und Social Media Konzerne geboten wird.
„Vertrauen ist unentbehrlich für eine erfolgreiche Verbreitung und Nutzung elektronischer Handelsplattformen und mobiler Zahlungssysteme, sagte Fen Osler Hampson, Leiter der Abteilung für internationale Sicherheit und Politik des Zentrums für Internationale Governance Innovation (GIGI), einem Think Tank, der die UN bei der Erhebung der Studie unterstützt hat.
Nutzer in großen aufstrebenden Volkswirtschaften wie China, Indien oder Indonesien, äußerten zu einem überwältigenden Anteil – neun von zehn Befragten – ihr Vertrauen in die Internetkonzerne. Im Gegensatz dazu äußerten nur knapp 60% der Nutzer in Japan und Tunesien, Vertrauen in die Internetunternehmen zu haben.
„Die Studie unterstreicht, wie wichtig es ist, Richtlinien zu verabschieden und anzupassen, die mit der sich entwickelnden digitalen Wirtschaft Schritt halten“, sagte Shamika Sirimanne, Leiterin der UN-Abteilung “Technologie und Logistik“, die sich mit der Globalisierung der Wirtschaft beschäftigt.
Die Studie wurde durch GIGI und Ipsos, in Kooperation mit der Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (UNCTAD) erhoben.
Der Beginn der Umfrage fällt mit der E-Commerce Week der UNCTAD zusammen – einem führenden Forum für Regierungen, den privaten Sektor, Entwicklungsbanken, Akademien und Akteuren der Zivilgesellschaft, um Entwicklungsmöglichkeiten und Herausforderungen für die sich schnell weiterentwickelnden digitalen Wirtschaft zu diskutieren.

LINK: https://bit.ly/2H5qONV

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UN-Generalsekretär António Guterres: Erklärung zum Internationalen Frauentag, 8.3.2018

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