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UNO - SCHLAGZEILEN

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USA bekräftigen vor UN-Sicherheitsrat Vorwürfe gegen Iran zu Tanker-Angriffen

Jonathan Cohen Iran14 Juni 2019 - Der UN-Sicherheitsrat hat sich in einer Dringlichkeitssitzung mit den mutmaßlichen Angriffen auf zwei Tanker im Golf von Oman befasst. Dabei bekräftigten die USA nach Angaben von Diplomaten am Donnerstag ihre Vorwürfe gegen den Iran. US-Botschafter Jonathan Cohen sagte demnach, alle Hinweise ließen auf eine Verantwortung Teherans schließen, unter anderem die Art der eingesetzten Sprengsätze.

UN-Generalsekretär Guterres: Konfliktverhütung und Vermittlung sind wichtige Instrumente zur Verringerung des menschlichen Leidens

Guterres SC Prevention13. Juni 2019 - Konfliktverhütung und Vermittlung sind zwei der „wichtigsten Instrumente, mit denen wir menschliches Leid lindern können“, hat der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Antonio Guterres, am Mittwoch vor dem Sicherheitsrat gesagt.

„Wenn wir frühzeitig handeln und uns einig sind, können wir erfolgreich Krisen deeskalieren, Leben retten und Leiden verringern - und so das grundlegendste Mandat der Vereinten Nationen erfüllen“, erklärte er.

Um diese Ziele zu erreichen, arbeiteten die Vereinten Nationen mit verschiedenen Konfliktparteien und Partnern auf der ganzen Welt zusammen.

Er nannte einige "ermutigende Anzeichen", wie die erfolgreiche konstitutionelle Machtübertragungen in Mali und Madagaskar; die Annäherung zwischen Äthiopien und Eritrea; das revitalisierte Abkommen im Südsudan; und, nach jahrzehntelangen Auseinandersetzungen, „die international anerkannte Ernennung der Republik Nordmazedonien“.

Wenn der Sicherheitsrat kooperieren und mit einer starken einigen Stimme sprechen kann, „können seine Entscheidungen entscheidende Auswirkungen haben“, sagte auch der ehemalige Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon, gegenüber dem Sicherheitsrat.

"Die Arbeitsmethoden des Rates könnten verbessert werden", erklärte er und riet den Mitgliedern, "sich auf einen gemeinsamen Standpunkt zu einigen, um Konflikte in ihrem frühen Stadium anzugehen“. Auch sollten vermehrt rechtzeitige und überzeugende Erklärungen zu Konflikten abgegeben werden.

Sudan: UNICEF-Chefin fordert ein Ende der Gewalt

Sudan UNICEF12. Juni 2019 - Berichten zufolge wurden im Sudan mindestens 19 Kinder getötet und weitere 49 verletzt, seit Anfang dieses Monats eine militärische Gegenreaktion gegen Demonstranten begann. Die Leiterin des UN-Kinderhilfswerks (UNICEF), Henrietta Fore fordert ein Ende der Gewalt.

"Wir haben Informationen erhalten, dass Kinder inhaftiert, rekrutiert und sexuell missbraucht werden", sagte die UNICEF-Exekutivdirektorin. „Angesichts der Auswirkungen der anhaltenden Gewalt und Unruhen auf Kinder und Jugendliche“ brachte sie ihre tiefe Besorgnis zum Ausdruck. Sie forderte die Internationale Gemeinschaft dazu auf, sich entschlossen für Frieden im Sudan einzusetzen.

Nachdem die drei Jahrzehnte andauernde autokratische Herrschaft von Präsident Omar al-Bashir im April mit einer militärischen Übernahme endete, stockten die Gespräche zwischen Demonstranten und dem regierenden Übergangs-Militärrat im Mai bezüglich eines Zeitplans für den Übergang in eine Zivilregierung.

Digitalisierung hilft bei Agenda 2030

Bericht Digitale Agenda11. Juni 2019 – Das Gremium für digitale Zusammenarbeit der Vereinten Nationen hat den neuen technischen Bericht „Das Zeitalter der digitalen Interdependenz“ veröffentlicht. Darin heißt es, dass die digitale Zukunft sicherer und umfassender sein muss. Vor rund einem Jahr wurde das Gremium von Generalsekretär António Guterres ins Leben gerufen.

In dem Bericht wird untersucht, wie die digitale Technologie dazu beitragen kann, die Agenda 2030 der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung zu verwirklichen. In einer Zeit, in der rund die Hälfte der Weltbevölkerung noch keinen Zugang zum Internet hat, fordert das Gremium, dass jeder Erwachsene bis 2030 einen erschwinglichen Zugang zu digitalen Netzen, sowie zu digital gestützten Finanz- und Gesundheitsdiensten hat.

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