Sonntag, 22 September 2019
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UNO verkündet Ende der Hungersnot in Somalia

Flüchtling in SomaliaDie Vereinten Nationen haben die Hungersnot in Somalia für beendet erklärt. Gleichzeitig weist die UNO jedoch daraufhin, dass die Krise am Horn von Afrika noch nicht vorbei ist.

Die Bemühungen um eine ausreichende Lebensmittelversorgung müssten weitergehen, um den Menschen wieder ein normales Leben zu ermöglichen. 

Die Zahl der Menschen in Somalia, die auf humanitäre Hilfe angewiesen sind, ging von vier Millionen auf 2,3 Millionen (31 Prozent der Bevölkerung) zurück. Das geht aus einem neuen Bericht der UNO und der amerikanischen Regierung hervor. 325.000 Kinder sind extrem unterernährt.

„Der lang ersehnte Regen, landwirtschaftliche Investitionen und der humanitäre Einsatz der letzten sechs Monate haben entscheidend dazu beigetragen, die Situation zu verbessern", erklärte José Graziano da Silva, Generaldirektor der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), nach seinem Besuch in Südsomalia bei einer Pressekonferenz in Nairobi.

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