Sonntag, 17 November 2019
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2,5 Millionen Menschen in Syrien brauchen Hilfe

Lakhdar Brahimi vor der UNO-Generalversammlung Der neue internationale Sondergesandte für Syrien, Brahimi, hat die internationale Gemeinschaft zu einer einheitlichen Haltung aufgerufen. Brahimi sagte vor der Generalversammlung in New York, die Lage in Syrien verschlechtere sich zusehends. Die Zahl der Opfer sei erschütternd. Brahimi kündigte an, in den nächsten Tagen nach Damaskus reisen zu wollen. UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon warf beiden Konfliktparteien schwere Menschenrechtsverletzungen vor. Sowohl die Regierung als auch die Opposition gingen brutal mit Gefangenen um und folterten diese vielfach auch. Ban zufolge sind inzwischen mehr als 2,5 Millionen Menschen in Syrien auf Hilfe angewiesen. Dazu kämen die Flüchtlinge in den Nachbarländern. Für diese Menschen brauche die UNO Finanzhilfen in Höhe von 180 Millionen Dollar. Von dieser Summe sei bisher aber nicht einmal die Hälfte zusammengekommen.

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