Montag, 22 Juli 2019
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Syrien: UNICEF verstärkt Hilfe für Kinder

Ein Kind im Flüchtlingslager Z'afariUNO-Agenturen und ihre Partner haben Untersuchungen zum Ernährungsstand sowie Impfkampagnen gestartet, um etwa 1,3 Millionen Kindern zu helfen, die von der Krise in Syrien betroffen sind. „Durch den Konflikt können die Gesundheitsdienste in ganz Syrien nicht mehr aufrecht erhalten werden, so dass die meisten Flüchtlingskinder und ihre Familien keinen Zugang mehr zu Routineschutzimpfungen oder einer grundlegenden Versorgung haben.", berichtete der für den Mittleren Osten zuständige Gesundheitsberater des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (UNICEF) Mahendra Sheth.

„Diese Arbeit ist entscheidend, da die Kinder durch die Krise besonders anfällig gegenüber Krankheitserregern sind und ein Teil von ihnen unterernährt ist. Das ist besonders bei den Kindern zu beobachten, die im Za'atari Flüchtlingslager leben", fügte er hinzu. Laut UNICEF finden Ernährungsuntersuchungen wöchentlich im Z'afari Flüchtlingslager im Norden Jordaniens gleichzeitig mit der wöchentlichen Immunisierung innerhalb des Lagers statt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und weitere Partner haben mit dem jordanischen Gesundheitsministerium eine breitangelegte Polio- und Masernimpfkampagne  für über einhunderttausend Kinder in Z'afari begonnen. 

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