Sonntag, 15 September 2019
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Ein Toter und 10 Verletzte bei Angriffen auf UN-Blauhelme in Afrika

peacekeeping2In der westsudanesischen Region Darfur wurde am Mittwoch in der Nähe der Stadt Kutum ein südafrikanischer Soldat getötet, als unbekannte Angreifer seinen Konvoi unter Feuer nahmen. Drei weitere Soldaten erlitten Verletzungen.

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon verurteilte den Angriff auf das Schärfste und sprach der Familie des Opfers sowie der südafrikanischen Regierung sein Beileid aus. Der UN-Sicherheitsrat forderte die sudanesische Regierung auf, den Vorfall schnell aufzuklären und die Täter zur Verantwortung zu ziehen.

Für die gemeinsame Friedensmission der Vereinten Nationen und der Afrikanischen Union in Darfur (UNAMID) ist es bereits der zweite tödliche Angriff innerhalb von nur zwei Wochen. Anfang des Monats waren vier nigerianische Soldaten der UNAMID getötet worden, als sie in der Nähe des regionalen Hauptquartiers in El Geneina in einen Hinterhalt gerieten.

Auch in der Demokratischen Republik Kongo kam es in dieser Woche erneut zu einem Angriff auf UN-Blauhelme. Bei einem nächtlichen Überfall in der Unruheprovinz Nord-Kivu wurden sechs indische Soldaten und ein lokaler Dolmetscher verletzt. Das indische Kontingent ist Teil der UN-Stabilisierungsmission in der Demokratischen Republik Kongo (MONUSCO). Die Soldaten und ihr Dolmetscher wurden überfallen, nachdem sie in der Nähe der Stadt Buganza die Leichen von vier Zivilisten entdeckt hatten.

 (UNRIC, 18. Oktober)

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