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Ban Ki-moon warnt vor Guerillakrieg in Mali

ki-moonUNO-Generalsekretär Ban Ki-moon hat vor einem Guerillakrieg in Mali gewarnt. Er sagte in New York, der Militäreinsatz in dem westafrikanischenLand sei bisher effizient und erfolgreich gewesen und habe die Islamisten vertrieben. Er sei jedoch besorgt, dass die bewaffneten Gruppen zurückkehren könnten. In einigen Gegenden leisteten sie bereits Widerstand.

Französische und tschadische Truppen haben nach Militärangaben inzwischen auch die Stadt Aguelhok im Norden Malis erreicht. Sie wollten jetzt weiter nach Tessalit ziehen, einer weiteren Hochburg der Islamisten. Beide Städte waren zuvor aus der Luft angegriffen worden. Die Organisation für Islamische Zusammenarbeit beschwor auf ihrem Gipfeltreffen in Kairo die territoriale Einheit Malis. Der Staatenverbund stellte sich hinter die Pläne für einen afrikanisch geführten Militäreinsatz in demLand.

Bereits am Mittwoch hatte Hervé Ladsous, Untergeneralsekretär für Friedenseinsätze erklärt, dass die UN sich auf die Möglichkeit einer Friedensmission in Mali einstellt. „Alles deutet darauf hin, dass es dazu kommen wird und darauf bereiten wir uns vor“, so Ladsous. Eine solche Friedenstruppe sei aber nur mit der Zustimmung der malischen Regierung denkbar. Diese müsste dazu einen demenstsprechenden Antrag beim UN-Sicherheitsrat stellen.

(UNRIC, 8.2.2013)

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