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Ban: Mehr Zusammenarbeit bei globalen Problemen

Ban in Sankt PetersburgVor Beginn des G20-Gipfels in Sankt Petersburg hat UN-Generalsekretär Ban Ki-moon die Notwendigkeit weltweiter Zusammenarbeit betont. Insbesondere sollen Fortschritte in den Bereichen Bildung, Armutsbekämpfung und nachhaltige Entwicklung erzielt werden.

„Dies ist ein wichtiger Monat für die globale Zusammenarbeit“, sagte Ban in einer Rede in der Sankt Petersburger Universität. Überall auf der Welt seien die Menschenrechte in Gefahr und die Demokratien bedroht, legitime Stimmen und Bewegungen würden erstickt. „Die Menschen sind besorgt über die Zukunft und fragen, ob Institutionen und Entscheidungsträger ihre Bitten hören- und darauf reagieren werden”, so der UN-Generalsekretär.

In seiner Rede unterstrich Ban, dass die Staaten die Pflicht hätten, die unmittelbaren Krisen, einschließlich des Bürgerkriegs in Syrien, anzugehen. Sollte die UN-Untersuchungsmission bestätigen, dass chemische Waffen in Syrien eingesetzt worden sind, wäre dies „eine grausame Verletzung des Völkerrechts“, erklärte er weiter. Ban will sich mit weiterem Druck für eine politische Lösung in Syrien einsetzen. Es sei an der Zeit für beide Seiten, „die Kämpfe zu stoppen und anzufangen zu sprechen“, sagte er. 

(UNRIC, 5.9.2013)

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