Montag, 22 Juli 2019
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Mehr Bundeswehrsoldaten für UN-Friedensmissionen

leyenBundesverteidigungsministerin von der Leyen hat den Vereinten Nationen ein stärkeres Engagement der Bundeswehr in Aussicht gestellt. Das gelte vor allem für technologische Fähigkeiten und die Leitung von Missionen, sagte sie nach einem Gespräch mit dem stellvertretenden UN-Generalsekretär Jan Eliasson in New York. Insgesamt gibt es derzeit 17 Friedenseinsätze der Vereinten Nationen mit rund 97.000 Soldaten, Polizisten und Militärexperten. Eliasson bat Deutschland um ein stärkeres Engagement - auch vor dem Hintergrund, dass durch den Abzug aus Afghanistan Kapazitäten frei würden. Der Nato-Kampfeinsatz endet in einem halben Jahr. Die UN-Bitte werde nun geprüft, um konkrete Missionen sei es aber noch nicht gegangen, sagte von der Leyen. Deutschland habe Schlüsselkapazitäten und Fähigkeiten, die andere Nationen so nicht hätten.

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