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Terroranschläge in Paris und Beirut: Flüchtlinge dürfen jetzt nicht stigmatisiert werden

11 19 2015Migrants Refugees

19. November 2015 - Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat darüber diskutiert, wie die weltweite Flüchtlingskrise bewältigt werden kann. Die Debatte stand allerdings im Schatten der Terroranschläge der vergangenen Woche in Paris und Beirut. Redner plädierten, dass man Flüchtlingen nun nicht die Zuflucht im Namen der Sicherheit verweigern dürfe. "Wie können wir die Sicherheitsbedürfnisse der Gesellschaft und unsere moralische und rechtliche Verpflichtung gegenüber Flüchtlingen vereinbaren?", fragte der stellvertretende Generalsekretär Jan Eliasson. "Wir müssen ein Gleichgewicht herstellen, ohne dass unsere Grundwerte untergehen und den Menschen Zuflucht gewähren, die enormes Leid ertragen haben", sagte er. "Diejenigen, die der Gewalt entfliehen wollen, sollten nicht zweimal bestraft werden. Die Flüchtlinge verstehen besser als jeder andere die barbarische Grausamkeit des gewalttätigen Extremismus. ""In keiner Weise dürfen diese Angriffe, die moralischen und rechtlichen Verpflichtungen der internationalen Gemeinschaft gegenüber Vertriebenen reduzieren", betonte der Generalsversammlungs-Präsident Mogens Lykketoft. "Im Gegenteil, sie unterstreichen nochmals, warum so viele Menschen ihr Leben riskieren, um internationalen Schutz zu ersuchen, und warum wir – die internationale Gemeinschaft, nicht daran scheitern dürfen.“

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