Mittwoch, 13 November 2019
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Papst Franziskus fordert starkes Klimaabkommen

64385626. November 2015 – Papst Franziskus hat die Staaten aufgefordert, eine starke Vereinbarung bei der bevorstehenden UN-Klimakonferenz (COP21) zu besiegeln. Bei seinem Besuch im Hauptsitz des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) im kenianischen Nairobi sagte er, dass die Umsetzung der aktuellen Entwicklungsmodelle eine "politische und wirtschaftliche Verpflichtung" sei. Vor tausenden Zuhörern, darunter UNEP-Exekutivdirektor Achim Steiner, sprach Franziskus über die Notwendigkeit, kohlenstoffarme Energiesysteme zu fördern und die sogenannte "Wegwerf-Kultur“ zu beenden.  "In ein paar Tagen startet die COP21 in Paris. Es wäre traurig, und ich wage zu behaupten, auch katastrophal, wenn sich Einzelinteressen über das Gemeinwohl durchsetzen", so Franziskus. Er betonte, dass "wir in diesem internationalen Kontext mit einer Wahl konfrontiert sind, die wir nicht ignorieren können: Entweder wir verbessern, oder wir zerstören unsere Umwelt". Weiter sagte der Papst, die COP21 sei ein wichtiger Schritt im Prozess der Entwicklung hin zu einem neuen Energiesystem. Dieses System müsse den Einsatz von fossilen Brennstoffen minimieren, die Energieeffizienz steigern und Energiequellen mit geringem oder keinem Kohlenstoffgehalt fördern.

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