Montag, 23 April 2018
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Irak: UN warnt vor steigendem Risiko für Zivilisten

Iraq Mosul UNHCR RF2786088. November 2016 – Vor dem Hintergrund der Militäroffensive gegen den IS hat die UN-Koordinatorin für humanitäre Hilfe im Irak, Lise Grande, auf die steigende Gefährdung der Zivilbevölkerung hingewiesen.
„Wir sind zutiefst erschüttert über die Berichte aus den vom IS besetzten Gebieten, denen zufolge Kinder zwangsrekrutiert und Familien als menschliche Schutzschilder verwendet werden“, sagte Grande in einem offiziellen Statement. Im Angesicht der steigenden Zahl ziviler Todesopfer forderte Grande alle Parteien auf, den Schutz von Zivilisten sicherzustellen.
Berechnungen des UN-Amts zur Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) zufolge, sind im Zuge der Militäroffensive auf die Stadt Mosul mehr als 34,000 Menschen aus ihrer Heimat vertrieben worden. Die Mehrheit der Vertriebenen ist zur Zeit in Notunterkünften und Gastgemeinden untergebracht.

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