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UN-Kinderrechtsausschuss: Verletzung der Rechte von Kindern dauert an

Bangladesh children WB 201617. Januar 2017 – Zu Beginn der 74. Sitzung des UN-Ausschusses für die Rechte des Kindes in Genf hat Kate Gilmore, Stellvertreterin des Hohen Kommissars für Menschenrechte der Vereinten Nationen, vor einer weltweiten Missachtung von Kinderrechten gewarnt.

„Ihre Errungenschaften und Herausforderungen stehen ohne Zweifel der beunruhigenden Tatsache gegenüber, dass Kinderrechte weiterhin verletzt werden“, betonte Gilmore vor dem 18-köpfigen Ausschuss, der bis zum 3. Februar 2017 tagt.

Viele Kinder seien großer Armut und extremer Gewalt ausgesetzt. Bis heute seien Mädchen, außereheliche Kinder und Kinder mit Behinderung gesellschaftlich besonders benachteiligt. Dazu käme die schwerwiegende Situation von Kindern, die zugewandert, asylsuchend, staatenlos oder auf der Flucht sind. Auch ihre Rechte seien in Gefahr, erklärte die UN-Beauftragte.

Die Flüchtlingskrise sowie der Anstieg der globalen Migrationsbewegungen haben verheerende Auswirkungen auf die Rechte von Millionen von Kindern. Weltweit gibt es 26 Millionen Kinder, die ihre Heimat aufgrund von Konflikten verlassen mussten. Viele dieser Kinder müssen um ihr Recht auf Leben und Entwicklung fürchten, so Gilmore.

Der UN-Kinderrechtsausschuss besteht aus unabhängigen Sachverständigen, die die Einhaltung des Übereinkommens über die Rechte des Kindes und seine Fakultativprotokolle überwachen.

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