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UN-Menschenrechtsexperten fordern Mitgliedstaaten auf Rohingya dringend zu helfen

09 26 2017 UNHCR RF212742227. September 2017 – Einen Monat nach den Angriffen auf polizeiliche Außenposten in der Provinz Rakhine in Myanmar, haben sieben UN-Rechtsexperten die Regierung aufgefordert, die Gewalt gegen die muslimische Minderheit der Rohingya zu beenden. Sie appellierten außerdem an die Weltgemeinschaft, über ihre Versprechen hinaus aktiv zu werden und die Menschen zu retten. „Es gab glaubwürdige Annahmen über schwere Menschenrechtsverletzungen und Missbräuche gegen die Rohingya, einschließlich außergerichtlicher Tötungen, übermäßigem Einsatz von Gewalt, Folter und Misshandlung, sexueller und geschlechtsspezifischer Gewalt und Zwangsvertreibung sowie die Verbrennung und Zerstörung von über 200 Rohingya Dörfern und zehntausenden von Häusern," berichteten die Experten in einer Stellungnahme, die vom Hohen Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte veröffentlicht wurde. Schätzungen zufolge sind bereits mehr als 430.000 Menschen nach Bangladesch geflüchtet, seit die Gewalt ausgebrochen ist. 

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