Montag, 18 Juni 2018
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Tausende Rohingya-Flüchtlinge aus Myanmar stranden nahe der Grenze zu Bangladesh

Rohinga Border RF2131177Das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) hat sich besorgt über die humanitäre Lage der rund 15.000 Rohingya-Flüchtlinge aus Myanmar geäußert, die an der Grenze zu Bangladesh gestrandet sind. „Seit Sonntagnacht haben zwischen 10.000 - 15.000 Flüchtlinge die Grenze von Bangladesh bei der Stadt Anjuman Para im Südosten des Landes passiert“, teilte UNHCR-Sprecher Andrej Mahecic in Genf mit.

„Viele Rohingya sagten, dass sie anfangs, trotz der Drohung getötet zu werden, in ihren Häusern bleiben wollten. Sie ergriffen erst die Flucht, als ihre Häuser bereits in Flammen standen“, so Mahecic.

Die bisherigen Spannungen zwischen den beiden Staaten sind in den vergangenen Monaten stark gewachsen. Seit dem 25. August sind bereits über eine halbe Millionen Rohingya aus Myanmar ins angrenzende Bangladesh geflohen.

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