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DR Kongo: Schwerer Anschlag auf UN-Blauhelme

DRCongo11. Dezember 2017 – UN-Generalsekretär António Guterres hat den Anschlag auf UN-Blauhelmsoldaten in der Demokratischen Republik Kongo als den „schwersten Angriff“ der jüngeren UN-Geschichte bezeichnet. Bei der Attacke waren mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen.
Am späten Donnerstag hatten die Angreifer eine Einsatzbasis der Stabilisierungsmission im Kongo (MONUSCO) angegriffen. Der Angriff auf die im Norden des Landes gelegene Station resultierte in Kämpfen zwischen der Rebellengruppe, den Blauhelmsoldaten und den Streitkräften der DR Kongo.
Am gestrigen Sonntag veröffentlichen die Vereinten Nationen Informationen, denen zufolge 14 Blauhelmsoldaten aus Tansania getötet und 44 weitere Blauhelme verletzt wurden. Ein weiteres Mitglied der Mission gilt als vermisst.
„Diese vorsätzlichen Angriffe auf UN-Friedenstruppen sind inakzeptabel und stellen ein Kriegsverbrechen dar“, sagte Generalsekretär Guterres in einer Stellungnahme. Er rief die Regierung der DR Kongo auf, den Vorfall umgehend zu untersuchen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. „Weder hier noch irgendwo anders darf es Straflosigkeit für solche Angriffe geben“, so Guterres.

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