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UN-Sicherheitsrat verlängert Mandat der Peacekeeping-Mission im Süd-Sudan

Blauhelmsoldaten sorgen im Süd-Sudan für Sicherheit16. März 2018 - Der UN-Sicherheitsrat hat am Donnerstag einstimmig das Mandat der UN-Peacekeeping Mission im Süd-Sudan um ein weiteres Jahr verlängert.

Die UN-Mission im Süd-Sudan (UNMISS) hat den Auftrag, die zivile Bevölkerung zu schützen, Lieferungen humanitärer Hilfsgüter zu erleichtern, Menschenrechtsverletzungen zu überwachen und zu untersuchen und den Friedensprozess zu unterstützen.

Im Beschluss des Sicherheitsrats wird die Zahl der Truppen auf ein Höchstmaß von 17.000 festgelegt. Die Obergrenze von 2.101 Polizeikräften wird darin beibehalten.

Die 15 Mitgliedsstaaten riefen alle Parteien dazu auf, ihre Kampfhandlungen zu beenden und den im Mai 2016  und Juli 2017 vereinbarten Waffenstillstand und die im Dezember 2017 ausgehandelte Feuerpause umzusetzen.

Nach einem Referendum im Juli 2011 hatte der Süd-Sudan seine Unabhängigkeit vom Sudan verkündet und ist damit zum jüngsten Land der Welt geworden. Daraufhin wurde UNMISS durch den Sicherheitsrat dafür mandatiert, einen friedlichen Übergang abzusichern.

Die Situation im Süd-Sudan gefährdet weiterhin Frieden und Sicherheit in der Region.

Im Dezember 2013 ist die Rivalität zweier Lager in einen gefährlichen Konflikt gemündet, der enormes Leid der Zivilbevölkerung und eine der schlimmsten Vertreibungswellen weltweit zur Folge hatte.

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