Dienstag, 22 Mai 2018
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Ebola-Ausbruch im Kongo: WHO beruft Notfalltreffen ein

photo18. Mai 2018 – Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat ein Notfalltreffen angesetzt, um über „die internationalen Risiken" des jüngsten Ebola-Ausbruchs zu beraten. Die tödliche Krankheit hat sich inzwischen auch in städtischen Gebieten der Demokratischen Republik Kongo (DRK) ausgebreitet.

In Mbandaka, einer Stadt mit rund 1,2 Millionen Einwohnern, wurde ein neuer Ebola-Fall bestätigt. Die WHO teilte am Donnerstag mit, dass trotz einer schnellen Reaktion der Behörden der Ausbruch nicht eingedämmt werden konnte.

Berichten zufolge sind bisher 23 Menschen gestorben. Am Donnerstag gab es mehr als 40 Verdachtsfälle oder bestätigte Fälle in der Gegend um Bikoro – nahe dem Congo River und rund 150 Kilometer von der Provinzhauptstadt Mbandaka entfernt. Es ist der neunte Ausbruch des Ebola-Virus in dem Land seit Entdeckung der Krankheit im Jahr 1976.

„Dies ist eine beunruhigende Entwicklung, aber wir haben bessere Instrumente als je zuvor, um Ebola zu bekämpfen", sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus. „Die WHO und unsere Partner unternehmen entschlossen Maßnahmen, um eine weitere Ausbreitung des Virus zu stoppen."

UN-Generalsekretär António Guterres: Erklärung zum Internationalen Tag der Pressefreiheit, 3. Mai 2018

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