Dienstag, 20 November 2018
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Ecuadorianische Politikerin und Dichterin wird Präsidentin der UN-Generalversammlung

Espinosa6. Juni 2018 – Die UN-Generalversammlung hat am Dienstag die ecuadorianische Außenministerin María Fernanda Espinosa Garcés zur Präsidentin der bevorstehenden 73. Sitzungsperiode gewählt. In der Geschichte des Gremiums ist sie die vierte Frau, die diese Position innehat.

Espinosa erhielt den Vorsitz mit 128 Stimmen während die einzige Gegenkandidatin, die UN-Botschafterin Mary Elizabeth Flores Flake aus Honduras, 62 Stimmen erhielt. In ihrer Antrittsrede merkte Espinosa an, dass sie die erste Frau aus Lateinamerika und der Karibik sei, die zur Präsidentin der Generalversammlung gewählt wurde.

„Wie Sie wissen, bin ich Dichterin und Politikerin. Als solche bin ich mir vollkommen bewusst, dass keine Ansicht nützlich ist, wenn man nichts sieht, und kein Wort einen Wert hat, wenn man nicht zuhört. Ich werde bereit sein, Ihnen allen zuzuhören sowie für Sie und mit Ihnen zu arbeiten", sagte sie.

UN-Generalsekretär António Guterres lobte Espinosa in seinem Gratulationsschreiben als erfahrene Diplomatin und Politikerin, die „die Notwendigkeit der Zusammenarbeit bei der Bewältigung der aktuellen globalen Herausforderungen" verstehe.

Gegenüber Reportern im UN-Hauptquartier sagte María Espinosa, sie glaube, dass sich die Vereinten Nationen jeden Tag in „steter Geschwindigkeit" weiterentwickeln, um „eine relevantere, effizientere, transparentere und demokratischere Organisation zu werden“. Dafür werde sie mit den 193 Staaten Hand in Hand arbeiten.

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