Freitag, 19 Oktober 2018
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UNHCR warnt: Drastische Unterfinanzierung sorgt für wachsendes Leid von Flüchtlingen und Migranten

UNHCR 10. Oktober 2018 - Millionen von Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten, kann immer schlechter geholfen werden. Grund dafür sind stark gekürzte Finanzen. Davor wird in einem neuen Bericht des Hohen Flüchtlingskommissariats der Vereinten Nationen (UNHCR) gewarnt. Der UNHCR fordert größere internationale Aufmerksamkeit und Unterstützung. 

„Auf Grund bisheriger Spenden erwarten wir, dass die Förderung 2018 nur 55 Prozent der 8,2 Milliarden Dollar entsprechen, die gebraucht werden,“ erklärte ein UNHCR-Sprecher am Dienstag in Genf. Er betonte, dass 2017 und 2016 die Zahlen bei jeweils 56,6 beziehungsweis 58 Prozent standen.

„Die Konsequenzen für Flüchtlinge und insbesondere Binnenflüchtlinge werden schwerwiegend sein.“

Weltweit stiegen die Zahlen an Mangelernährung von Flüchtlingen, und medizinische Einrichtungen seien zunehmend mit Kindern überfüllt, die keine Chance auf Bildung hätten. Außerdem stiegen die Risiken, sich zu schützen, immer mehr, da es Engpässe beim Personal gebe, das unbegleitete Kinder oder Opfer sexueller Gewalt behandeln könne, fügte der Sprecher von UNHCR hinzu.

Um sicherzustellen, dass die Reaktion auf die Krise nicht stockt, hat UNHCR Beiträge gefordert, die „großzügig, rechtzeitig und flexibel“ sind. 

Mehr Informationen:https://bit.ly/2INxeib

 

UN-Generalsekretär António Guterres zum Internationalen Tag des Friedens, 21. September 2018

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