Dienstag, 16 Juli 2019
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UN-Gesandter für Jemen: ‘wir dürfen Schwung nicht verlieren’ auf dem Weg zum Frieden

10. Yemen 1001Januar 2019 - "Der schwierige Teil", um zu einer dauerhaften politischen Lösung im Jemen zu kommen, "liegt noch vor uns", sagte der UN-Sondergesandte Martin Griffiths am Mittwoch und forderte den Sicherheitsrat auf, die "rasche Umsetzung" des fragilen Waffenstillstands in und um die entscheidende Hafenstadt Hudaydah zu unterstützen. Dieser wurde im vergangenen Monat bei bahnbrechenden Gesprächen in Schweden vereinbart.

Griffiths erläuterte den Ratsmitgliedern, dass er sich "nicht getäuscht hat, dass dies sehr sensible und herausfordernde Tage sind", sowohl für die Regierungskoalition als auch für die Oppositionsführer der Houthi "und für den Jemen als Ganzes".

Er informierte den Rat darüber, dass seit den Konsultationen in Stockholm Präsident Abd Rabbo Mansour Hadi und der Führer der Houthi-Oppositionsbewegung, Ansar Allah Abdelmalik Al-Houthi, die Treffen "als einen wichtigen Schritt zu einer umfassenden Lösung des Konflikts" anerkannt haben und entschlossen seien, durch mehr Dialog auch zukünftig auf diesen Fortschritten aufzubauen. Da der Waffenstillstand vom 18. Dezember in und um Hudaydah weitgehend eingehalten wurde, seien die Kämpfe jetzt im Vergleich zu den vorangegangenen Kämpfen "sehr begrenzt", so Griffiths.

Er erklärte weiter, dass diese relative Ruhe den greifbaren Nutzen des Stockholmer Abkommens für das jemenitische Volk aufzeige, sowie das anhatende Engagement der Parteien, das Abkommen zum Erfolg zu führen. Mit dem Ziel, eine dauerhafte politische Lösung zu erreichen, sei "Schweden nur der Anfang" gewesen. Er betonte wie wichtig es sei, die Dynamik aufrechtzuerhalten, um den Prozess voranzubringen.

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